Herzblattwurz

Saruma henryi

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  • attraktive Blüten
  • gut winterhart
  • insektenfreundlich
  • lange Blühdauer
  • auch für schattige Bereiche geeignet

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, rundlich, aufrecht, dicht, bodendeckend, schnellwüchsig, rhizombildend
Wuchsbreite 20 - 35 cm
Wuchshöhe 20 - 50 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe blass-, über schwefelgelb bis zitronengelb
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit April - Oktober

Blatt

Blatt herzförmig, stark behaart, bis 15 cm lang
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkelgrün, braun überzogen, silbrige Behaarung

Sonstige

Besonderheiten seltene Staude, reich- und dauerblühend, Schattenpflanze, bodendeckend, sehr winterhart
Boden frisch bis feucht, durchlässig, humos, nährstoffreich, gern -lehmig, neutral bis kalkhaltig, kühl
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 9 - 11 Pflanzen pro m²
Standort Halbschatten bis Schatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Unterpflanzung, Waldgarten, Bodendecker, Pflanzgefäße
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Ende Februar 2026 ausgeliefert. Du erhältst von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Herzblattwurz ist eine außergewöhnliche Schattenstaude, die mit beständiger Blühfreude, dichter Belaubung und einer sanften, sommergrünen Präsenz überzeugt. Diese selten kultivierte Art zeigt über Monate hinweg florale Ausdauer und wirkt zugleich robust und anmutig. Ihr rundlich-kompakter Aufbau verleiht ihr ein ruhiges, ausgewogenes Erscheinungsbild, das insbesondere in sonnenarmen Bereichen sofort ins Auge fällt. Mit einem dichten Geflecht aus rhizombildenden Trieben formt sie zügig bodendeckende Bestände, deren Struktur sowohl geschlossen als auch lebendig zum Ausdruck kommt. Aus der basisnahen Vegetation erheben sich aufrechte Stängel, die sich bis auf eine Höhe von rund 50 cm erstrecken, während sich der Wuchs seitlich bis zu 35 cm ausdehnt. Diese dichte Anlage sorgt nicht nur für ein sattes Gartenbild, sondern lässt auch unerwünschte Beikräuter kaum Chancen. Das Laub dieser Staude wirkt durch seine Form und Textur besonders charaktervoll. Großherzig geschwungen und stark behaart, erlangen die Blätter eine Länge von bis zu 15 cm. Auf ihrer Oberfläche schimmert ein dunkelgrüner Ton hervor, der von einem silbrigen Flaum überzogen ist. Dieser zarte Glanz verleiht (bot.) Saruma henryi eine fantastische Leuchtkraft. Im Austrieb schwingt oft ein bronzefarbener Anflug mit, der den frischen Blättern Tiefe gibt, bevor sie im Sommer ihr sattes Grün annehmen. Zwischen diesem samtigen Blattwerk entfalten sich ab April kleine, schalenförmige Blüten, die in ausdrucksstarken Gelbtönen zwischen Schwefel- und Zitronennuancen variieren. Ihre schlichte Form unterstreicht die natürliche Eleganz der Pflanze, während die Vielzahl der Blüten für eine dauerhaft lebendiges Blütenmeer sorgt. Sie öffnet sich immer wieder neu bis in den Herbst hinein, was der Herzblattwurz eine ungewöhnlich lange Blühphase verleiht, die auch Nutzinsekten auf Nahrungssuche zu schätzen wissen.

In ihrer Optik liegt etwas Ursprüngliches, fast Wildromantisches. Diese Qualität macht die Herzblattwurz besonders interessant für naturnahe Gartengestaltungen, in denen sie sich mühelos einfügt und zugleich einen wohltuenden Ruhepol bildet. Ihre Vitalität beruht auf kräftigen, aromatischen Rhizomen, die sich tief im Erdreich verankern, das kräftige Wachstum sichern und zudem ähnlich wie Ingwer essbar sind. Als bodendeckende Staude mit natürlichem Charakter ist sie perfekt für Waldgärten geschaffen. In Rabatten, Beeten und Pflanzgefäßen entfaltet sie ebenso Wirkung wie in gleichsortigen oder gemischten Gruppenpflanzungen. In Kombination wie beispielsweise Farnen, Hosta, Astilben oder Salomonssiegel entsteht ein formschönes Schauspiel, das durch ihre feine Blütenfarbe eine erfrischende Belebung versprüht. Auch unter Gehölzen oder entlang von Gartenwegen zeigt die Herzblattwurz ihren besonderen Zauber, da sie das Licht in feinen Reflexen einfängt und den dunkleren Partien des Gartens Strahlkraft schenkt.

Ihr bevorzugter Lebensraum liegt im Halbschatten bis Schatten, wo die Herzblattwurz gleichmäßig frische, humose Böden findet. Entscheidend ist eine kühle Bodentemperatur, die durch Laubmulch oder eine leichte Deckschicht gut zu halten ist. Auf nährstoffreichen, lehmig-durchlässigen Böden gedeiht (bot.) Saruma henryi besonders üppig. Kalkhaltige Substrate verträgt diese Staude ebenso gut wie neutrale pH-Bodenwerte. Sie liebt gleichmäßige Feuchte und reagiert auf längere Trockenheit mit reduziertem Wachstum. Ein Standort mit moderater Luftfeuchtigkeit und guter Durchlüftung fördert die Wuchskraft der Blätter und verlängert die Blühdauer. Die Pflege erfordert nur eine geringe Aufmerksamkeit. Nach dem Winter treiben die Rhizome rasch neu aus, sodass ein Rückschnitt verwelkter Stängel im Frühjahr ausreicht, um ein frisches Wachstum anzukurbeln. Abgestorbene Blätter sind während der Saison vorsichtig zu entfernen, um die dichte Oberfläche luftig und "ordentlich" zu halten. Eine jährliche Verabreichung von Kompost im zeitigen Frühjahr unterstützt den Nährstoffhaushalt und stärkt die Knospenbildung. In längeren Trockenphasen bewährt sich regelmäßiges, maßvolles Wässern, vorzugsweise in den Morgenstunden. Ihre Frosttoleranz bis -34,4 °C macht die Herzblattwurz zu einer der widerstandsfähigsten Schattenstauden, die selbst in extrem rauen Klimazonen sicher überwintert.

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