Die Glattblatt-Aster 'Rosaperle' ist eine spätsommerliche und herbstliche Gartenschönheit, die robust und standfest ist und mit einer langen und reichen Blüte von Ende August bis weit in den Oktober erfreut. Diese ganz natürlich wirkende, bewährte und langlebige Sorte mit Wildstautencharakter geht auf einen deutschen Züchter namens Otto aus dem Jahr 1979 zurück. Aster novi-belgii 'Rosaperle' zeichnet sich durch leuchtend rosa, körbchenförmige Blüten mit einer gelben Mitte aus, die so zahlreich an den aufrechten, 90 bis 120 Zentimeter hohen Stängeln stehen, dass die kleinen, schmal lanzettlich zugespitzten Blätter mitunter kaum zu erblicken sind. Der reiche und späte Blütenflor ist eine beliebte Nahrungsquelle für viele nützliche Insekten und Schmetterlinge. Bestäubt werden die Blüten vor allem durch Wild- und Honigbienen sowie Fliegen. Das dunkelgrün glänzende Laub steht in einem schönen Kontrast zur klaren rosa Blüte und kommt besonders gut in einem üppigen herbstlichen Blumenstrauß zu Geltung, der die spätsommerliche Fülle für viele Tage ins Wohnzimmer bringt. Gegen Ende der Blütezeit verfärbt sich das Laub in gelbliche und später bräunliche Töne. Die reich beblätterten Stängel mit den verblüten Blüten, aus denen sich nun die Nussfrüchtchen mit ihrem schirmförmigen Pappus gebildet haben, können im Beet oder in einer Rabatte stehen bleiben. Gerade bei Raureif bieten sie im Winter einen interessanten Anblick, können zur Vermehrung über Aussaat beitragen und Insekten Schutz gewähren. Die Glattblatt-Aster 'Rosaperle' erfordert, einmal etabliert, kaum gärtnerische Zuwendung. Sie erscheint zuverlässig jedes Jahr neu und verfügt über eine ausgezeichnete Winterhärte bis über -40° C, die jeglichen Winterschutz überflüssig macht.
Die Glattblatt-Aster 'Rosaperle', die zur Ordnung der Asternartigen und zur Familie der Korbblütler gehört, ist kaum anfällig für Krankheiten. Sie gedeiht am besten in einem frischen bis feuchten, normalen oder lehmigen, humosen und nährstoffreichen Boden, der gut durchlässig ist. Der ihr zugewiesene Platz sollte sonnig oder halbschattig sein. In heißen und trockenen Sommern muss die Glattblatt-Aster, deren natürliche Habitate feuchte Wiesen und Ufer von fließenden Gewässern sind, mit tiefgründigen Wassergaben versorgt werden. Für eine Pflanzung in Gruppen werden bis zu drei Stauden im Abstand von etwa 60 Zentimetern auf einen Quadratmeter Gartenfläche gesetzt. Im Frühjahr nimmt die Aster novi-belgii 'Rosaperle', die auch als Neubelgien-Herbstaster und Neubelgische Aster bezeichnet wird, eine Düngergabe aus Kompost gern an und dankt es mit einer reichen Blüte. Durch die regelmäßige Teilung der horstbildenden Staude alle drei bis vier Jahre kann die Blühfreude ebenfalls angeregt werden. Diese Maßnahme sorgt zudem für eine verbesserte Belüftung der Pflanze, was sie weniger anfällig für Mehltau macht. Die ursprüngliche Heimat der Glattblatt-Aster sind die östlichen Gebiete der USA und Kanadas. Sie wurde im 18. Jahrhundert als Gartenpflanze nach Europa eingeführt und hat sich als Neophyt inzwischen in vielen gemäßigten Gebieten weltweit verbreitet. Die Glattblatt-Aster 'Rosaperle' lässt sich vielseitig im Garten verwenden. Sie kann nicht nur in Beeten und Rabatten kultiviert werden, sondern auch in Pflanzgefäßen zur Verschönerung von Balkon und Terrasse. Allerdings sollte dann darauf geachtet werden, dass das Gefäß im Winter nicht durchfriert. Die Glattblatt-Aster ist eine gesellige Staude, die mit zahlreichen anderen, spät blühenden Stauden kombiniert werden kann. Harmonische, farblich und strukturell beeindruckende Bilder ergeben sich etwa mit Rudbeckien, Chrysanthemen, Sonnenbräuten, Sonnenaugen, verschiedenen Sorten an Sedum und Ziergräsern sowie mit Herbstastern in anderen Farben und mit verschiedenen Wuchshöhen.









