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Eigenschaften

  • mehrjährige Stauden
  • schmücken sich mit Blattrosetten
  • dekorative, sternförmige Blüten
  • filigraner Wuchs
  • eimisch in Nordamerika und Europa

Trientalis

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Die Trientalis gehört zur Familie der Primelgewächse (bot. Primulaceae) und in die Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales). Diese Gattung umfasst drei Arten. Eine Art der Trientalis, die Trientalis europaea, ist das Wahrzeichen des Siebengebirges, da sie dort häufig vorkommt. Im Deutschen nennt sich die Pflanze häufiger Sternpflanze, Schirmblume oder als Siebenstern. Diese Namen verdankt diese zierliche Pflanze der sternförmigen Form ihrer Staubblätter. Der botanische Name Trientalis bedeutet ein Drittel fußhoch und bezieht sich auf die Größe der Pflanze insgesamt. Mittlerweile sind die Arten der Trientalis in vielen Gebieten jedoch als vom Aussterben bedroht oder als gefährdet klassifiziert. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli. In einer sehr kalten Regionen verschiebt sich die Blütezeit von Juli bis September.

Blatt

Die im Gegensatz zur Blüte auffallend großen Laubblätter wachsen rosettenförmig. Sie weisen keine Blattstiele auf und sind oval. Ihr Rand ist glatt und in einigen Fällen leicht gezähnt. Die Farbe der Blätter ist satt grün und glänzend. Das Blattmaß reicht von einem bis neun Zentimetern in der Länge und in der Breite wächst es auf 0,5 bis 1,5 Zentimeter. Häufig befinden sich Blätter unterschiedlicher Längen an den Stielen der Trientalis.

Blüte

Auf jedem Stängel wächst eine Blüte, seltener sind es zwei. Die radiärsymmetrischen Blüte der Trientalis besteht aus sieben weißen Blättern, seltener kommen neun oder fünf Blütenblätter vor. Die sternförmigen Kronblätter sind zugespitzt oval und verleihen den Trientalis ihr charakteristisches Aussehen. Die Blüten sind weiß und laufen an den Spitzen rosa bis lilafarben aus.

Frucht

Die Spaltfrucht der Trientalis ist kugelförmig und enthält sechs bis acht Samen, sodass die Trientalis in der Lage ist, sich selbst auszusäen.

Wuchs

Die Stängel der Trientalis erreichen eine Höhe von zehn bis fünfundzwanzig Zentimetern. Sie sind dünn und entspringen der Wurzelknolle. Die Wurzelknollen sind die Überwinterungsorgane dieser Pflanzen, die sich am Ende der unterirdischen Rhizome befinden. Die Wurzeln, die aus den Knollen herauswachsen, erreichen eine Tiefe von bis zu fünfzehn Zentimetern.

Standort

In freier Natur wächst die Trientalis auf Flachmoorwiesen oder Rändern feuchter Fichtenwälder.

Verbreitung

In Nordamerika und in den Wäldern und Gebirgen Nordeuropas ist die Trientalis verbreitet. Die Trientalis liebt eher kalte Regionen. Das erklärt auch, warum ihr Vorkommen auf beiden Kontinenten von Nord nach Süd stark abnimmt.

Nutzung

In früheren Zeiten fanden diese Pflanzen ihren Einsatz als Brechmittel, da sie sehr bitter schmecken. Die Paiute Indianer verwandten den Saft der Rhizome bei Augenleiden. Heute gilt die Trientalis nicht mehr als Heilpflanze. Für die Renaturierung brachliegender Gebiete beeindruckt sie als Pionierpflanze, da sich ihre unterirdischen Rhizome sehr stark ausbreiten.

Pflege/Schnitt

Die Trientalis benötigt einen feuchten bis nassen und humosen Boden, um sich zu entfalten. Daher ist ein Standort, an dem sie viel Regen bekommt, sinnvoll. Andernfalls ist häufiges Gießen ratsam. Die Trientalis ist für das Bepflanzen eines selbst angelegten Moorbeets geeignet. Hierfür empfiehlt sich ein Düngen mit Weißtorf.
Da die Selbstaussaat der Trientalis nicht sehr ertragreich ist, ist es auch möglich, sie durch Teilen der Rhizome im Herbst zu vermehren. Wegen des starken Ausbreitungsdrangs der Rhizome ist auf einen größeren Pflanzabstand zu anderen Stauden zu achten.

Krankheiten/Schädlinge

Die Trientalis ist robust gegenüber Krankheiten und auch Schädlinge befallen sie in der Regel nicht.

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