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Eigenschaften

  • immergrün und winterhart
  • anspruchslos an den Standort
  • wenig Pflegeaufwand
  • dient als Hummelweide
  • Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel

Taubnesseln

Gattung Lamium ab €3.30 kaufen
     
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Die Taubnesseln (bot. Lamium) gehören zur Familie der Lippenblüter. Sie besitzen die typischen spiegelsymmetrischen Blüten mit vergrößerter Unterlippe. Die nektarreichen Blütenstände sind bei Hummeln und Bienen beliebt. Das macht Taubnesseln zu einer Bereicherung im naturnahen Garten.

Die Blätter der rund 25 Arten der Taubnesseln, erinnern an jene der Brennnesseln (Urtica). Anders als diese, besitzen Taubnesseln keine Brennhaare, was ihnen ihren deutschen Namen eingebrachte. Die genügsamen und pflegeleichten Taubnesseln verschönern im Garten Standorte, an denen viele andere Pflanzen kümmern. Auch im Winter präsentieren ihre immergrünen Blätter frisches Grün. Über den dekorativen Nutzen hinaus, geht ihre Verwendung als Salatzutat in der Küche und ihre Beliebtheit bei Hummeln und Bienen.

Blatt

Die Blätter stehen gegenständig am Stängel und sind einfarbig grün oder besitzen helle Zeichnungselemente. Die Blattspreite ist ungeteilt. Der Blattrand ist gekerbt oder gezähnt.

Blüte

Taubnesseln besitzen fünfzählige spiegelsymmetrische Blüten. Der Kelch ist zu einer Röhre oder Glocke verwachsen. Auch die Kronenblätter sind verwachsen und bilden zwei Lippen aus. Diese sind weiß, gelb, rosa oder lila gefärbt. Die Oberlippe ist helmartig aufgebaut und die Unterlippe auffällig vergrößert. Die Blüten stehen in Scheinquirlen zu jeweils fünf bis 15 Blüten zusammen. Sie sind kurz gestielt oder sitzend. Die Quirle tragen auffällige Tragblätter, die Laubblättern ähneln. Die wohlriechende Blüte ist von April bis September zu bewundern.

Frucht

Die Taubnesseln bilden Teilfrüchte, sogenannte Klausen, aus. Sie sind dreikantig und mit einem fettreichen Nährkörper, dem Elaiosom, versehen. Dieser lockt Ameisen an, die zur Ausbreitung der Samen beitragen.

Wuchs

Taubnesseln sind ein- oder mehrjährige klein- bis mittelwüchsige Stauden. Die größeren Arten erreichen Wuchshöhen von bis zu 80 Zentimetern. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit feinen Haaren und Drüsen überzogen. Der Stängel ist vierkantig. Taubnesseln sind immergrün und stellen auch im Winter einen Blickfang dar.

Standort

In der Natur sind Taubnesseln genügsam und wachsen an Wegrändern oder sogar auf Schutt. Im Garten etablieren sie sich an fast jedem Standort und blühen als Unterholzbegrünung im Vollschatten. Lediglich ganztägige direkte Sonneneinstrahlung vertragen Taubnesseln nicht. Der ideale Boden ist frisch und leicht humos. Trockenheit und Staunässe bekommen den Taubnesseln nicht und sind zu vermeiden.

Verbreitung

Junge Blätter sind schmackhaft und bilden eine ausgezeichnete Salatbeigabe. Auch die Blüten sind in der Küche für Süßspeisen eine beliebte Zutat. In der Naturheilkunde gelten Taubnesseln als Heilmittel gegen verschiedene Frauenbeschwerden. Auch gegen Atemwegsprobleme, Hautleiden und Verdauungsbeschwerden sollen sie Abhilfe schaffen. Als Ziergewächse sind sie wegen ihrer genügsamen Art und dem geringen Pflegeanspruch im Garten oder Topf beliebt.

Nutzung

Junge Blätter sind schmackhaft und bilden eine ausgezeichnete Salatbeigabe. Auch die Blüten sind in der Küche für Süßspeisen eine beliebte Zutat. In der Naturheilkunde gelten Taubnesseln als Heilmittel gegen verschiedene Frauenbeschwerden. Auch gegen Atemwegsprobleme, Hautleiden und Verdauungsbeschwerden sollen sie Abhilfe schaffen. Als Ziergewächse sind sie wegen ihrer genügsamen Art und dem geringen Pflegeanspruch im Garten oder Topf beliebt.

Pflege/Schnitt

Taubnesseln sind pflegeleicht und benötigen wenig Aufmerksamkeit. Der ideale Boden ist nicht zu trocken und lässt keine Staunässe zu. Eine gelegentliche mäßige Düngung im Frühjahr, in Form von Kompost, wirkt förderlich. Um die selbstständige Ausbreitung der Taubnesseln zu lenken, ist das Abstechen unerwünschter Pflanzen ratsam.

Krankheiten/Schädlinge

Bei Taubnesseln vergeht Schnecken der Appetit. Allerdings tritt Grauschimmel (Botrytis cinerea) auf. Betroffene Pflanzen sind zu entfernen, um ein Umgreifen des Pilzes zu verhindern. Vorbeugend ist auf einen nicht zu dichten Bewuchs und eine ausreichende Entwässerung des Bodensubstrates zu achten. Manchmal finden sich Ansammlungen von Blattläusen auf den Taubnesseln ein. Am erfolgversprechendsten ist es hier, die betroffenen Pflanzenteile zu entfernen.

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