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Eigenschaften

  • beliebte Trockenblumen
  • nützliche Futterpflanze
  • bilden viele Blütenkörbchen aus
  • bevorzugen warme, vollsonnige Standorte
  • wachsen auf Höhen zwischen 15 und 60 Zentimeter

Strohblumen

Gattung Helichrysum ab €3.30 kaufen
     
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Strohblumen (bot. Helichrysum) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weltweit verbreitet, umfasst sie rund 600 Arten. Gebiete mit großer Artenvielfalt befinden sich im Süden Afrikas und auf Madagaskar. Die Gewächse zählen zu den begehrten Trockenblumen. Mehrere Arten behalten nach dem Trocknen die Farbe ihrer Blütenkörbe. Daher zieren sie Trockensträuße. Somit gelten die Strohblumen als Immortellen (Trockenblumen). Mehrere Vertreter der Gattung eignen sich als Beet- und Balkonpflanzen.

Die Gewächse erreichen artabhängig Wuchshöhen zwischen 15 und 60 Zentimetern. Äußerlich unterscheiden sich die hochwüchsigen Exemplare deutlich von den Zwergsorten. Erstere pflanzen Gärtner mit Vorliebe gruppenweise in Beete oder Rabatten. Die Zwergarten kultivieren sie als Balkon- oder Topfpflanzen. Die Helichrysum-Arten weisen einen festen, oft hellgrünen Stängel auf. Ihre Blätter sind lang, schmal und unscheinbar. Zu den begehrten Arten zählt Helichrysum bracteatum, die Garten-Strohblume. Diese verkauft der Handel in farbenfrohen Mischungen.

Blatt

Die Pflanzengattung Helichrysum bildet wechselständig angeordnete Laubblätter, gestielt und stängelumfassend. Seltener laufen sie den Stiel herab. Die einfachen Blattspreiten weisen ein eiförmiges Aussehen auf. Bei einigen Arten treten sie spatelförmig bis lanzettlich oder linealisch auf. Sie besitzen eine keilförmige bis gestutzte Spreitenbasis. Der Blattrand ist ganzrandig, teilweise zurückgerollt.

Die beiden Blattseiten haben eine identische, seltener unterschiedliche Farbe. Bei der Mehrzahl der Arten handelt es sich um graue bis weiße, filzige Blätter. Wenige Vertreter gehen mit einer seidigen Behaarung einher. Teilweise treten am Blattwerk gestielte oder sitzende Drüsenhaare auf. Bei mehreren Arten verkahlt die Blattoberseite. Sie nimmt eine grünliche Farbe an.

Blüte

Strohblumen entwickeln schirmtraubige Gesamtblütenstände. Diese bestehen aus mehreren, in Knäueln zusammenstehenden Blütenständen in Körbchenform. Die Blütenkörbchen sind scheibenförmig. Das glockenförmige Involucrum (die Körbchenhülle) erreicht einen Durchmesser zwischen vier und acht Millimetern. Die Blüten weisen Hüllblätter, drei- bis fünfreihig, seltener siebenreihig auf. Ihre Farbe variiert zwischen weiß, strohfarben und rosa.

Manche Arten bilden rote oder orangefarbene Blüten. Diese wirken durchsichtig bis durchscheinend oder glänzend. Der flache Körbchenboden verkahlt. Er besitzt keine Spreublätter. Innerhalb der Blüte existieren gelbliche Kronblätter. Bei der Vielzahl der Arten fehlen randständige, funktional männliche Floreszenzen. Selten entstehen einzelne oder zu zweit stehende männliche Blüten. Des Weiteren gehen Strohblumen mit bis zu 30, seltener bis über 50 inneren zwittrigen Blüten einher.

Wuchs

Strohblumen gedeihen als ein- bis zweijährige, seltener ausdauernde Gewächse. Sie treten als krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher auf. Artabhängig liegt ihre Wuchshöhe bei 20 bis 80 Zentimetern. Zahlreiche Vertreter zeichnen sich durch einen aromatischen Duft aus. Die Helichrysum-Arten entwickeln Pfahlwurzeln.

Sie wachsen mit aufrechtem, teilweise niederliegendem bis aufsteigendem Stängel. Bei diesem zeigen sich unscheinbare bis stark wollig-filzige Härchen. Der Stiel weist gestielte oder sitzende Drüsenhaare auf.

Standort

Die Pflanzengattung favorisiert einen warmen, sonnigen bis vollsonnigen Standort. Wenige Arten tolerieren eine halbschattige Lage. Sie brauchen einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Bevorzugt wachsen sie an mit Kompost angereicherten Stellen.

Verbreitung

Zahlreiche Arten der Gattung stammen aus der Capensis, dem kleinsten Florenreich der Erde. Dieses liegt im Süden Afrikas. Ein weiteres Mannigfaltigkeitszentrum existiert in Australien. Wenige Vertreter wachsen im Mittelmeerraum, in West- und Zentralasien sowie in Neuseeland.

Nutzung

Vorrangig verwenden Nutzer Strohblumen als Trockenblumen oder Zierpflanzen. Einzelne Vertreter gelten als Futterpflanzen. Zu ihnen zählt die Sand-Strohblume (bot. Helichrysum arenarium).

Pflege/Schnitt

Um neue Strohblumen zu pflanzen, bietet sich der Monat Mai an. Artabhängig setzen Gärtner kräftige Jungpflanzen im Abstand von 10 bis 50 Zentimeter ins Erdreich. Bei Gefäßkulturen eignet sich Einheitserde als Substrat. Ein verabreichter Langzeitdünger liefert benötigte Nährstoffe.

Die pflegeleichten Helichrysum-Arten benötigen nach dem Anwachsen wenig Aufmerksamkeit. Topf- und Kübelpflanzen brauchen regelmäßige Wassergaben. Sind die Strohblumen als Beetpflanzen kultiviert, ertragen sie längere Trockenperioden. Bei heißen Temperaturen fördert das Gießen den Wuchs. Als Gartenpflanzen brauchen die Gewächse keine zusätzliche Düngung. Bei Topfpflanzen empfehlen sich regelmäßige Zugaben eines Flüssigdüngers.

Krankheiten/Schädlinge

Bei ungünstiger Lage oder übermäßiger Nässe befällt Mehltau die Strohblumen. Der Pilzbefall beeinträchtigt nicht deren Wuchs. Bei den Pflanzen treten keine bekannten Schädlinge oder Krankheiten in Erscheinung.

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