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Eigenschaften

  • immergrüne Sträucher
  • weiß, violett oder rosarot blühend
  • beliebte Zierpflanzen
  • ungiftige Pflanzen
  • Winterhärte ist artabhangig

Strauchveronika

Gattung Hebe
     
  • Beschreibung
  • Fotos
  • Pflanzen in unserem Sortiment
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Die Gattung der Strauchveronika (bot. Hebe) gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Sie setzt sich aus immergrünen Sträuchern mit traubenförmigen Blüten zusammen. Die große Artenvielfalt bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Gartengestaltung.

Die Gattung Hebe verdankt ihren Namen der griechischen Göttin der Jugend. Mit ihren sattgrünen Blättern und farbigen Blüten wachsen die einzelnen Pflanzen zu beeindruckenden Sträuchern heran. Viele der 75 Arten der Strauchveronika sind durch ihre geringen Ansprüche an die Pflege perfekt für Anfänger und Hobbygärtner geeignet. Im Garten sowie als Balkon- oder Zimmerpflanze wirken zahlreiche Arten dekorativ. Die als Neuseeländische Strauchveronika bekannte Pflanzengattung hält ihren Einzug in unsere heimischen Gärten und Wohnzimmer.

Blatt

Die Gattung Hebe besitzt meist kreuzgegenständige und rundlich bis lanzettliche Blätter. Grundsätzlich unterteilen sich die Pflanzen dieser Gattung in großblättrige und kleinblättrige Kategorien. Die großblättrigen Arten der Strauchveronika blühen im Herbst und vertragen keinerlei Frost. Die kleinblättrigen Arten blühen bereits Anfang Mai und sind weitestgehend frostunempfindlich.

Blüte

Die verschiedenen Arten der Strauchveronika bilden dichte, achselständig wachsende Blütentrauben in den Farben weiß, violett oder rosarot. Die Blütezeit der einzelnen Arten ist unterschiedlich und erstreckt sich vom ersten Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Wuchs

Die Strauchveronika erreicht abhängig von der jeweiligen Art eine Größe von 15 Zentimetern bis zwei Metern. Sie ist ein aufrecht oder breitflächig wachsender, immergrüner Strauch, dessen Aufbau und Blütenform sich trotz der großen Artenvielfalt wenig unterscheidet.

Standort

Die Pflanzen der Gattung Hebe wachsen an hellen, windgeschützten Orten ohne direkte Sonneneinstrahlung und milden Wintern. Starke Temperaturschwankungen und Fröste führen bei einigen Arten der Hebe zum Absterben. Die Pflanzen bevorzugen einen sauren Boden und gut durchlässige Erde.

Verbreitung

Die Gattung Hebe und ihre rund 75 Arten sind in Neuseeland beheimatet. Einige ihrer Arten sind mittlerweile in Europa verbreitet und als Zierpflanze kultiviert.

Nutzung

Die verschiedenen Arten der Strauchveronika dienen aufgrund ihrer satten Farben als beliebte Zierpflanzen.

Pflege/Schnitt

Häufiges und sparsames Gießen bekommt der Strauchveronika gut und verhindert Staunässe oder zu lange Trockenperioden, die schädlich für sie sind. Zusätzliche Nährstoffe in Form von Dünger erhalten die Pflanzen der Gattung Hebe von Herbst bis Frühjahr. Es empfiehlt sich, alle zwei Wochen das Gießwasser mit Volldünger in flüssiger Form anzureichern.
Um kahle Stellen im unteren Bereich der Hebe zu vermeiden, ist es hilfreich, die Pflanze im Frühjahr oder Spätherbst um ein Viertel der Länge einzukürzen. Dieses formgebende Kürzen begünstigt einen dichteren und ansprechenderen Wuchs.

Die nicht-winterharten Arten der Strauchveronika benötigen zum Überwintern Temperaturen von fünf bis zehn Grad Celsius und einen hellen Standort. Vor dem Überwintern ist es ratsam, die Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten hin zu kontrollieren.

Krankheiten/Schädlinge

Von Zeit sind Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auf den Pflanzen anzutreffen. Aber auch durch zu große Nässe verursachter Schimmel und Fäulnis sind nicht auszuschließen. In der Regel zeigt sich diese Pflanzengattung unanfällig für bestimmte Krankheiten und Schädlinge.

Pflanzen innerhalb der Gattung Strauchveronika Hebe

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