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Eigenschaften

  • dekorative Blüten
  • starkwüchsig
  • anspruchslos
  • Energiepflanze
  • Nährpflanze für Bienen

Silphien

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Die Gattung der Silphien (bot. Silphium) enthält sommergrüne Stauden. Diese Pflanzengattung zählt zur Unterfamilie der Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Silphien stammen ursprünglich aus Nordamerika. Dort besiedeln sie Lebensräume in gemäßigten Klimaregionen. Meist bilden die ausdauernden und krautigen Pflanzen gelbe Blütenstände. Sie werden je nach Art zwischen 20 und 250 Zentimeter hoch. Die Gattung der Silphien besteht heute aus zwölf Arten. Einige Botaniker unterscheiden zwischen Varietäten.

Die ersten Silphien-Pflanzen kamen Ende des 17. Jahrhunderts nach Europa und verwilderten teilweise. Zu diesen verwilderten Arten zählt die Becherpflanze (Silphium perfoliatum). Die erste wissenschaftlicher Beschreibung der Gattung Silphium stammt aus dem Jahr 1753 von dem Botaniker Carl von Linné. Silphien spielen heute in Deutschland eine wachsende Rolle als Nährstauden für Bienen sowie wegen ihres üppigen Wuchses als Futter- und Silagepflanze.

Blatt

Meist bilden die Silphiendreieckige Laubblätter. Diese erreichen innerhalb der verschiedenen Arten zwischen zehn und 40 Zentimeter Länge. Die Blätter haben einen gezähnten Blattrand und sind teilweise behaart. Es gibt Arten mit gestielten Blättern, andere besitzen ungestielte, becherartige Blätter. Sie sind wechselständig, wirtelig oder gegenständig. Es gibt grundständige Blätter oder am Stängel stehende Laubblätter. Einige Arten bilden an einer Pflanze unterschiedliche Blätter. Die Blattspreiten sind einfach, ein- oder zweifach fiederteilig. Bei einigen Arten bleiben die Blätter lange an den Stielen, bei anderen verwelken sie noch vor der Blütezeit. Die Oberfläche des Blattes ist glatt oder behaart.

Blüte

Die Blütezeit dauert von Juni bis in den August. Die Pflanzen der Silphien-Gattung bilden körbchenartige Blütenstände. Die Blüten stehen einzeln oder in weit verzweigten Gesamtblütenständen. Die Blütenkörbchen sind glockenförmig bis halbkugelig geformt. Sie besitzen einen Durchmesser von einem bis drei Zentimeter. Die Blüte setzt sich aus bis zu 45 Hüllblättern zusammen, die in mehreren Reihen stehen. Das Blütenkörbchen bildet mehrreihig stehende Zungenblüten und bis zu 200 Röhrenblüten. Die Strahlenblüten sind gelb oder weiß.

Frucht

Die kantigen Achänen sind braun bis schwarz. Sie reifen im September bis in den Oktober hinein. Bei Fruchtreife zerfallen die Körbchen, die Samen fallen zu Boden.

Wuchs

Silphien sind ausdauernde Pflanzen Sie wachsen aufrecht und entwickeln Rhizome und Faser- oder Pfahlwurzeln. Die Silphienpflanzen bilden mehrere Stängel. Diese sind vierkantig oder bleistiftförmig. Die Pflanzen sind winterhart und mehrjährig. Einige Arten bilden tiefe Wurzeln aus, die bis zu zwei Meter in die Tiefe wachsen.

Standort

Silphien sind anspruchslose Stauden und gedeihen auf unterschiedlichen Böden. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort. Einige Silphienarten benötigen viel Wasser für ein optimales Wachstum.

Verbreitung

Silphien stammen aus der Neuen Welt, wo wie hauptsächlich in Nordamerika (USA und Kanada) heimisch sind.

Nutzung

Silphienpflanzen sind aufgrund ihrer zauberhaften gelben Blüten beliebte Zierpflanzen. Einige Arten, wie die Durchwachsene Silphie, sind in der Landwirtschaft als Ersatz für Maispflanzen in Kultur. Die gelben Korbblütler sind wichtige Nährstauden für Bienen, liefern Biogasanlagen Biomasse und sind für Haustiere als Grünfutter geeignet.

Pflege/Schnitt

Silphien sind anspruchslose Stauden, die nach der Blüte im Herbst Rückschnitte vertragen.

Krankheiten/Schädlinge

Die Pflanzen sind extrem robust. Tierische Schädlinge kommen selten vor. In feuchten Jahren zählen Schnecken zu den ungeliebten Besuchern.

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