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Eigenschaften

  • Speisepflanze, reich an Vitaminen, Flavonoiden und Betacarotin
  • Blütezeit von Mai bis Juli, Blüten weiß bis rot-gelblich
  • kommt als Wildmöhre in vielen Biotopen vor
  • pflegeleicht, bei Insekten beliebt
  • zweijährige Pflanzen

Möhren

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Die Pflanzengattung der Möhren (bot. Daucus) gehört zur Familie der Doldenblüter. Über 20 Unterarten sind vorhanden, am bekanntesten sind in Europa die Wildmöhre und die Gartenmöhre. Die Wurzeln der Möhre enthalten die Vitamine B1, B2, und C, darüber hinaus antioxidative Flavonoide und ätherische Öle. Aus diesem Grund sind sie wertvolle Zutaten eines gesunden Speiseplans. In Europa ist vor allem die orange Speisemöhre bekannt, die ihre Farbe dem Stoff Betacarotin verdankt und ursprünglich aus den Niederlanden kommt. Jedoch gehört zur Gattung Daucus eine große Farbenvielfalt. In Asien sind beispielsweise weiße oder lila Möhren verbreitet.

Verwendung bei der Möhre findet die Wurzel, Rübe genannt. Sie setzt sich zusammen aus der Krone, der Korkschicht, der Rinde und dem Mark. Die Nährstoffe sind zum größten Teil in der Rinde gespeichert. Die Rüben der verschiedenen Unterarten unterscheiden sich in Farbe und Form. Sie erscheinen länglich, dünn und zylindrisch, rund oder kegelförmig.

Blatt

Die Blätter der Möhre glänzen in Graugrün, sind leicht behaart und zwei- bis vierfach gefiedert. Die Blattspreite ist eiförmig und abwechselnd gestielt.

Blüte

Die Blütezeit ist in den Monaten Mai bis Juli. Die Blumen der Möhre bilden eine strahlenförmige Blumenkröne. Ihre Farbe variiert von weiß zu gelb-rötlich. Sie erreichen eine Breite von vier bis sieben Millimetern und bestehen aus fünf, an der Spitze eingekerbten Blütenblättern und fünf kleinen Kelchblättern. Die Blüten sind bei Insekten extrem beliebt. Unter anderem schwirren in ihrer Nähe Wildbienen, Wanzen und Käfer.

Frucht

Die Früchte reifen in Mitteleuropa am Ende des Sommers. Es handelt sich um stachelige, längliche Früchte mit einer Länge von zwei bis vier Millimetern.

Wuchs

Bei der Möhre handelt es sich um eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr entsteht eine Blattrosette aus dreifach gefiederten Blättern und eine Pfahlwurzel. Im Laufe des zweiten Jahres entsteht ein Stiel, der Blätter und Blüten trägt, während die Rosette verschwindet. Die Wurzel ist der Speicherplatz für die Nährstoffe und nimmt ihre charakteristische Form und Farbe an. Die ausgewachsene Pflanze erreicht eine maximale Höhe von 120 Zentimetern.

Standort

Am besten gedeiht die Gartenmöhre auf lehmigem, sandigem Boden. Die Wilde Möhre ist eine pflegeleichte Pflanze, die trockene, warme Orte bevorzugt. Aus diesem Grund ist sie vor allem an Wegrändern, in Gärten und auf Wiesen und Weiden in der Nähe von nährstoffreichen Stauden zu finden.

Verbreitung

Die Pflanzen der Gattung Daucus sind in Nordafrika, Vorderasien und Europa verbreitet. In Europa wachsen die Unterarten Zuchtmöhre (Daucus carota subsp. carota) und Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota).

Nutzung

Genutzt ist die Wurzel der Möhre. Sie lässt sich roh verspeisen oder kochen. In der Küche findet sie eine vielseitige Verwendung als Zutat von Salaten, Eintöpfen, Kuchen und Säften.

Pflege/Schnitt

Für ein gutes Wachstum brauchen Möhren ausreichend Platz, zu dicht wachsende Wurzeln beschädigen sich gegenseitig. Darüber hinaus benötigt die Pflanze ausreichend Wasser. In Dürreperioden ist es empfehlenswert, sie mit einem feinen Strahl zu gießen. Nach Regenfällen ist es von Vorteil, den Boden zu mulchen. Die Köpfe der Möhren, die aus der Erde hervortreten, erhalten eine dünne Schicht Erde als Bedeckung, damit sie nicht grün werden.

Krankheiten/Schädlinge

Häufige Parasiten sind die Schwärzepilze (Alternaria). Sie greifen den Laub an und verursachen zunächst kleine, dunkelgraue Punkte mit hellem Rand, die sich später schwarz verfärben. Breitet sich der Pilz aus, verfärbt sich die ganze Pflanze. Auf der Rübe tauchen braune Flecken auf, es bildet sich Schorf. Die Schwärzepilze sind in der Lage, ganze Ernten zu vernichten oder Erträge zu mindern. Ein weiterer Schädling ist die Raupe vom Schwalbenschwanz. Dieser Schmetterling ernährt sich von den Blättern der Pflanze und beschädigt sie. Eine gefürchtete Krankheit ist die Möhrenfäule. Vor allem in Lagern mit niedrigen Temperaturen tritt sie auf. Dabei wird die Wurzel schwarz und trocknet aus, oder verwandelt sich in einen weichen, übelriechenden Brei. Verantwortlich dafür sind Pilze oder Bakterien.

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