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Eigenschaften

  • öffnen sich erst bei Sonnenschein
  • schließen sich am Abend
  • bunte, feinstrahlige Blüten
  • lange Blütendauer
  • niedriger Wuchs

Mittagsblume

Gattung Delosperma ab €3.70 kaufen
     
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Die Mittagsblume (bot. Delosperma) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Mittagsblumengewächse (bot. Aizoaceae). Der botanische Gattungsname leitet sich davon ab, dass die Samen der Mittagsblumen in den geöffneten Kapselfrüchten sichtbar sind.

Die erste wissenschaftliche Beschreibung der Gattung Delosperma stammt aus dem Jahr 1925 von dem englischen Botaniker Nicholas Edward Brown. Sie umfasst etwa 100 Arten. Die Mittagsblumen haben ihr natürliches Vorkommen in Afrika und besiedeln dort Regionen mit Niederschlägen im Sommer. Es handelt sich um attraktive Blütenpflanzen.

Blatt

Die Mittagsblumen besitzen fleischige, weich Blätter. Ihre Form ist rund bis halbrund und flach bis gewellt. Die Oberseite ist rinnenförmig bis konkav. Die Unterseite ist gerundet nach außen gewölbt. Die Laubblätter weisen Spaltöffnungen und Blasenzellen auf. Die Blasen ähneln Tautropfen.

Blüte

Der deutsche Name der Gattung leitet sich von dem Umstand ab, dass sich die Blüten erst bei Sonnenschein öffnen. Die Blüten der Mittagsblumen sind feinstrahlig und öffnen sich morgens bei Sonnenschein und schließen sich des Abends. Die Blüten stehen einzeln mit in zwei Nebenachsen. Die Einzelblüten sind durch Sprossachsen voneinander abgetrennt. Die Blüten besitzen fünf ungleiche Kelchblätter. Die Kronblätter stehen in mehreren Kreisen. Sie sind schmal bis zungenförmig und erinnern an Margeriten. Die Blütenfarbe ist weiß bis rosé, über lachsfarben, gelb bis orange und rostrot, violett bis bordeaux. Die Mittagsblumen erblühen ab dem Frühling und halten ihre Blüten bis in den Hochsommer.

Frucht

Mittagsblumen besitzen fünffächrige Kapselfrüchte nach der Blüte. Sie sind blass und trichterförmig an der Basis. Die Samen im Innern sind braun, kugelförmig, papillös oder glatt.

Wuchs

Die Mittagsblumen wachsen meist aufrecht oder kriechend sowie strauchartig. Sie sind flachwüchsig und werden bis zu 15 Zentimeter hoch. Selten bilden die Pflanzen Horste. Meist wachsen frische Zweige aus der Pfahlwurzel heraus. Oftmals bilden die Pflanzen aparte Blütenpolster im Gartenbeet. Die Pflanzen sind frostempfindlich.

Standort

Mittagsblumen gedeihen am besten an einem sonnigen, warmen Standort. Je nach Art bevorzugen die Pflanzen trockene oder mäßig trockene, kiesige bis lehmige und nährstoffarme Böden.

Verbreitung

Die Mittagsblumen wachsen hauptsächlich in Afrika in Regionen mit Sommerregen. Sie kommen in Botswana, Eritrea, Äthiopien über Kenia und Lesotho bis nach Madagaskar vor. Auch in östlichen Teilen von Mosambik, sowie auf Réunion, in Saudi-Arabien, im Jemen, in Südafrika, Swasiland, Tansania und im südlichen Simbabwe kommen verschiedene Arten von Mittagsblumen vor.

Nutzung

Mittagsblumen sind beliebte Zierpflanzen. Sie schmücken Blumenbeete, Schalen, Balkonkästen oder Trockenmauern. Die Pflanzen passen in Blumen- oder Steingärten, in Topfgärten oder Innenhöfe. Sie lassen sich mit anderen Pflanzen kombinieren und blühen den ganzen Sommer über. Mittagsblumen eignen sich zudem als Bodendecker, als Randbepflanzung für Wege oder Beete sowie als Einfassung für Rabatten. In Steingärten oder zwischen Mauerfugen bilden Mittagsblumen einen hinreißenden Blickfang.

Pflege/Schnitt

Die Mittagsblumen benötigen nur wenig Gießwasser. Ihre Blätter können Wasser speichern. Der Gartenfreund entfernt regelmäßig verblühte Triebe. Ist der Boden zu humos und nährstoffhaltig, blühen die Pflanzen weniger und sind krankheitsanfällig.

Krankheiten/Schädlinge

Die Mittagsblumen sind anspruchslose und robuste Pflanzen. Spezielle Krankheiten sind bei Mittagsblumen nicht bekannt. Der Gärtner sollte die Pflanzen jedoch gegen Schneckenfraß schützen.

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