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Eigenschaften

  • immergrün
  • einfache elliptische Blätter
  • weiße Blüten
  • essbare Beeren
  • baum- oder strauchartiger Wuchs

Luma

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Luma (bot. Luma) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Es handelt sich um immergrüne Blütensträucher oder kleine Bäume. Typisch sind ihre hübschen weißen Blüten. Die Luma-Pflanzen bilden nach der Blüte essbare Früchte aus.

Die Pflanzen kommen ursprünglich nur in Chile und Argentinien wild vor. Die Gattung besteht lediglich aus zwei Arten: Luma apiculata und Luma chequen. Die erste wissenschaftliche Beschreibung der Gattung Luma stammt von dem Schweizer Botaniker Augustin-Pyrame de Candolle aus dem Jahr 1828. In Chile sowie in Argentinien sind die Pflanzen wie viele Myrtengewächse unter dem Namen Arrayán bekannt. Der Gattungsname Luma stammt aus der Sprache der einheimischen Mapuche.

Blatt

Die Pflanzen der Gattung Luma besitzen angenehm duftende und gegenständig angeordnete Laubblätter. Diese sind in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist maximal ein bis zwei Millimeter lang und damit sehr kurz. Die Blattspreite ist einfach und elliptisch. Sie Blätter sind vor fein zugespitzt. Sie werden bis zu fünf Zentimeter lang und bis zu drei Zentimeter breit. Der Blattrand und der Mittelnerv sind in der Regel flaumig behaart. Zerrieben verströmen die Blätter einen würzigen Duft.

Blüte

Die Blütezeit der Luma-Gehölze beginnt in Südamerika im Januar und reicht bis in den Februar. Die Blütenstände stehen in den Blattachseln. Meist stehen drei bis fünf Blüten zusammen. Die Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch geordnet. Sie sind vierzählig und weisen eine doppelte Blütenhülle auf. Die vier Kelchblätter sind zusammengewachsen. Die vier Kronblätter stehen frei. Sie werden zwischen sechs und neun Millimeter lang und sind weiß. Im Blüteninnern stehen bis zu 300 Staubblätter.

Frucht

Die Sträucher bilden nach der Blüte fleische Beeren. Sie sind kugelig und besitzen einen Durchmesser von rund einem Zentimeter. Die Beeren sind im reifen Zustand schwarz-violett und verfügen im Inneren über bis zu 16 kleine Samen.

Wuchs

Bei der Gattung Luma handelt es sich um immergrüne Bäume oder Sträucher. Die Bäume dieses Myrtengewächses können bis zu 25 Meter hoch wachsen. Dabei sind Stammdurchmesser von rund 60 Zentimetern keine Seltenheit. Die Borke ist auf der Oberfläche zimtfarben. Sie schält sich ab, so dass die untere glatte und weißliche Borke sichtbar wird. Bei den Zweigen ist die Rinde rötlich und flaumig behaart. Es gibt auch strauchartige Pflanzen, die Kirschlorbeeren ähneln.

Standort

Luma bevorzugen kühl-gemäßigte Standorte mit feuchten Böden. Allerdings vertragen sie keine Staunässe.

Verbreitung

Die Gattung Luma wächst ursprünglich in den Regionen des Valdivianischen Regenwalds. Dabei handelt es sich um ein kaltgemäßigtes, immergrünes Ökosystem. Es zieht sich von der chilenischen Pazifikküste bis zum Rand der Anden entlang. Die Luma-Pflanzen gedeihen dort in einem regenreichen Gebiet mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Pflanzen kommen je nach Art von der Ebene bis in Höhenlagen von rund 700 Metern vor.

Nutzung

Luma-Bäume finden bei den Ureinwohnern, den Mapuche, für medizinische Zwecke Verwendung. Genutzt werden die Blätter, die Rinde sowie die Blüten. Das überaus harte sowie resistente Holz wird bis heute zu Werkzeugstielen weiterverarbeitet und als Brennholz genutzt.

Die Art Luma apiculata ist eine sehr dekorative, aber bis heute noch selten anzutreffende Zierpflanze. Ihre weißen Blüten ziehen alle Blicke auf sich. Die rot-schwarzen Beerenfrüchte sind essbar und lassen sich zu Marmelade oder anderen Süßspeisen verarbeiten. Luma-Pflanzen schmücken Parkanlagen sowie Gärten. Die Sträucher lassen sich außerdem zu Hecken oder Bonsai schneiden und formen.

Pflege/Schnitt

Luma vertragen leichte Fröste und ähneln Lorbeer-Sträuchern. Sie sind schnittfest und anspruchslos.

Krankheiten/Schädlinge

Luma-Pflanzen sind unkompliziert und robust. Bestimmte Krankheiten oder Schädlinge sind nicht bekannt.

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