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Eigenschaften

  • wachsen auf eine Höhe von bis zu drei Metern
  • oft lange, schöne Blätter und Blüten
  • blühen zwischen Juni und August
  • einige Arten dienen als Getreide
  • 350 verschiedene Arten

Liebesgräser

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Die Liebesgräser tragen den botanischen Namen Eragrostis. Diese Gattung umfassen weltweit rund 350 verschiedenen Arten. Der Name Liebesgräser kommt aus der wörtlichen Übersetzung und kann unter Umständen auf den Duft der Blüten vieler Arten hinweisen.

Die Pflanzengattung der Liebesgräser gehört zu der Ordnung der Süßgrasartigen (bot. Poales) und der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Unterfamilie, in der sie stehen, nennt sich Chloridoideae. Viele der Gattungsvertreter zählen zu Getreiden, die unter dem Begriff Hirse zusammengefasst sind. In Mitteleuropa finden sich hauptsächlich die Gattungsarten das Elbe-Liebesgras, das Kleine Liebesgras, das Japanische Liebesgras oder auch Teff. Viele der Liebesgräser sind in Europa nicht heimisch sondern eingeschleppte Arten. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Afrika, Amerika und Asien.

Blatt

Die Laubblätter der Ergarostis haben meist eine graugrüne Farbe und sind schmal und bandförmig. Die Blattspreiten sind in der Regel flach, selten gerollt. Die Blatthäutchen sind zu einem feinen Haarkranz gebildet, seltener zu einer häutigen Membran. Der Blattrand ist eine ganzrandige ausgeformt.

Blüte

Die Blütezeit der Eragrostis liegt hauptsächlich in den Monaten Juni bis August. Die zwittrigen Blüten stehen in rispigen Blütenständen zusammen. Diese sind offen, zusammengezogen oder ährenförmig. Männliche Blüten haben häufiger zwei, bei einigen Arten drei Staubblätter, die weiblichen Blüten weisen zwei Narben auf.

Frucht

Die Früchte der Liebesgräser nennen sich Karyopsen oder Korn. Sie messen eine Länge von etwa 0,4 bis 2,4 Millimeter. Die Körner sind in sogenannten Deckspelzen enthalten. Bildet sich an deren Grund ein Bruch, streuen sich die Samen aus.

Wuchs

Die verschiedenen Arten der Gattung der Liebesgräser erreichen eine Höhe von 20 bis 300 Zentimetern. Es handelt sich dabei um teilweise verholzend wachsende, häufiger um krautige Gräser. Ihre Halme weisen einen bis zwanzig Knoten (Nodi) auf und die in der Regel nicht verzweigt sind. Die Knoten sind beinahe immer unbehaart.

Standort

Die Pflanzen der Gattung bevorzugen einen sonnigen Standort. Sie wachsen bevorzugt auf sandigem Boden, der stark durchlässig ist. Staunässe vertragen die Liebesgräser nicht.

Verbreitung

Die Liebesgräser sind auf der gesamten Welt vertreten und finden sich hauptsächlich in den Tropen und Subtropen. Sie besiedeln vor allem offene Standorte mit sandigen Böden besiedeln. Sie wachsen in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten so stark, dass viele Gattungsarten als Unkraut gelten.

Nutzung

Nur wenige Arten der Eragrostis haben einen wirtschaftlichen Nutzen. Als Getreide dienen sie beispielsweise in Äthiopien, Zentralafrika und entlang des Nils als wichtige Nahrungsquelle. In Europa finden sich wenige Arten als Zierpflanzen in heimischen Gärten oder in Parkanlagen wieder.

Pflege/Schnitt

Beim Anpflanzen von Liebesgräsern ist die unterschiedliche Wuchshöhe und -breite der verschiedenen Arten zu berücksichtigen. Der Gärtner achtet auf einen ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen, um ihr optimales Wachstum zu ermöglichen. Für Gattungsarten, die in unseren Breitengraden siedeln, ist ein frischer Boden ideal. Den Boden hält der Gärtner mäßig feucht und lässt ihn nicht austrocknen.

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