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Eigenschaften

  • dekorativer Blütenstrauch
  • sommergrün
  • langsam wachsend
  • mehrjährig
  • pflegeleicht

Hibiskus

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Hibiskus (bot. Hibiscus) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die Pflanzen sind unter der deutschen Bezeichnung Eibisch bekannt. Die Hibiskus-Arten sind hauptsächlich in tropischen oder subtropischen Regionen heimisch, sie kommen mittlerweile in vielen Sorten in tropischen und subtropischen Klimaregionen vor.

Die erste wissenschaftliche Beschreibung der Hibiskus-Pflanzen stammt von dem schwedischen Botaniker Carl von Linné. Der Umfang der 200 bis 675 Hibiskus-Arten ist unter Botanikern bis heute umstritten. Hibiscus-Pflanzen sind aufgrund ihrer attraktiven becherförmigen Blüten beliebte Ziersträucher in unseren Gärten. Zu den bekanntesten Arten in Mitteleuropa zählten der Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) sowie Sorten des winterharten Staudenhibiskus (Hibiscus x moscheutus).

Blatt

Hibiskus-Pflanzen bilden einfache, gestielte Laubblätter. Diese sind einfach, bei einigen Arten dreilappig. Die Form ist meist spitz-eiförmig. Die Blätter sind mittelgrün und glänzend. Auch Nebenblätter sind vorhanden.

Blüte

Die in mitteleuropäischen Gärten vorkommenden Hibiskus-Sträucher oder Stauden blühen meist ab August. Dann entfalten sich die gefalteten Knospen der Kronblätter. Sie bilden auffallende, weit geöffnete glockenförmige Blütenbecher. Die Farbe der fünf Kronblätter ist sortenabhängig unterschiedlich. Es gibt rosa, weiße, rote, violette oder blaue einfache oder gefüllte Blüten. Oftmals besitzen die Blüten einen markanten dunkelroten Fleck im Innern, der zum Blütenrand strahlenförmig verläuft. Die fünfzähligen Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch.

Frucht

Nach der Blüte bilden sich fünffächerige Kapselfrüchte. Oft bleiben sie durch den Winter an den Zweigen.

Wuchs

Hibiskus-Pflanzen wachsen aufrecht als ein- oder mehrjährige krautige Sträucher. Es gibt Arten, die als Halbsträucher oder Bäume wachsen. Die Pflanzen wachsen langsam, bis zu drei Meter hoch und zweit Meter breit. Die Wuchsform ist meist trichterförmig. Die Blätter des Hibiskus treiben im späten Frühjahr aus.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen vollsonnigen und windgeschützten Standort. Sie gedeihen am besten auf einem frischen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Staunässe vertragen die Pflanzen nicht.

Verbreitung

Die Gattung der Hibiskuspflanzen kommt weltweit in tropischen und subtropischen Regionen vor. Einige Arten sind winterhart. Auch in mitteleuropäischen Gärten gedeihen diese Arten und erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

Nutzung

Hibiskuspflanzen verbreiten aufgrund ihrer attraktiven glockenförmigen Blüten in Parkanlagen, Garten oder Innenraum ein apartes tropisches Flair. Zahlreiche Sorten sind seit langer Zeit beliebte Ziersträucher, die sich vorzüglich als Solitärsträucher eignen Auch im Kübel oder im Pflanzenbeet bieten sie einen hinreißenden Anblick. Sehr schöne Beetarrangements ergeben sich im Zusammenspiel aus Hibiskus, Stockrose, Lavendel oder Beetrosen. Auch Bienen fliegen auf die großen Blüten.
Einige Malvenarten, wie zum Beispiel Hibiscus sabdariffa, eignen sich für die Zubereitung von Hibiskusblütentee. Andere sind pharmazeutisch von Nutzen.

Pflege/Schnitt

Hibiskus-Pflanzen sind pflegeleicht. Allenfalls zur Blütezeit und während sommerlicher Trockenheit sind Wässerungen ratsam, um die Blütenpracht nicht leiden zu lassen. Einige Arten sind winterhart. Kübelpflanzen benötigen einen Frostschutz in Form von Mulch oder Noppenfolie.
Ein Rückschnitt der Sträucher ist bei Bedarf durchzuführen, wenn der Strauch zu üppig wächst. Ansonsten reicht es aus, die vertrockneten Triebe im Frühjahr auszulichten.

Krankheiten/Schädlinge

Möglich ist der Befall von Blattläusen, die die frischen Blütenknospen oder die jungen Triebe befallen. Zimmer-Hibiskus droht der Befall von Spinnmilben.

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