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Eigenschaften

  • Hybridgattung aus Sasa und Phyllostachys
  • nur eine Art (Hibanobambusa tranquillans)
  • schnell wuchernde und robuste Pflanze
  • Rhizome breiten sich stark aus
  • stirbt nach der Blüte nicht unbedingt ab

Hibanobambusa

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Der in Japan unter dem Namen Shiroshima bekannte Hibanobambusa ist eine gezüchtete Nothogattung mit nur einer Art. Der Hibanobambusa tranquillans ist der einzige Vertreter dieser Hybrid-Gattung. Die Gattung kommt ausschließlich im Süden der Honshu-Provinz Japans vor und ist wahrscheinlich ein Hybrid aus den Gattungen Phyllostachys und Sasa.

In der Honshu-Provinz sind zwei Bambus-Sorten besonders verbreitet: Phyllostachys nigra 'Henonis' und Sasa veitchii 'Tyugokensis' blühen in dieser Region in manchen Jahren zur gleichen Zeit, sodass eine Kreuzung dieser beiden Arten die wahrscheinlichste Ursache für die Entstehung der Hibanobambusa ist. Die Sonderstellung der Gattung findet sich in der Wissenschaft durch ein Malzeichen gekennzeichnet. Daher ist x Hibanobambusa ist der korrekte Name der Hybrid-Gattung in der Biologie. Der auch als Phyllosasa bekannte Zwergbambus gehört aus botanischer Sicht zur Familie der Süßgräser (bot. Poaceae). Hibanobambusa hält auch Temperaturen von minus 20 Grad Celsius über mehrere Wochen stand und gedeiht prächtig in mitteleuropäischem Klima.

Blatt

Die grün und weißlich-gelb panaschierten Blätter erreichen eine Länge von 20 bis 25 Zentimetern und vier bis fünf Zentimeter Breite. Sie wachsen an kurzen, grünen Stielen, die direkt vom Halm abgehen. Am Blattstiel gehen zwischen sechs und zwölf bräunliche Borsten vom Stiel ab.

Blüte

Die meisten Bambussorten blühen nur in besonders trockenen Phasen oder nach extrem starken Regenfällen. Nach der Blüte sterben die Pflanzen ab und dienen als Nährstoff für die abgegebenen Samen. Hibanobambusa kann ähnlich wie Arten der Gattung Phyllostachys mehrfach blühen.

Frucht

Hibanobambusa Pflanzen bilden abhängig vom Standort selten bis regelmäßig feine Grassamen, die im Boden schnell zu ersten Rhizomen heranwachsen.

Wuchs

Die Pflanzengattung bildet schnell wachsende Ausläufer, von denen die Bambushalme aufrecht in die Höhe wachsen. In Mitteleuropa wächst Hibanobambusa über 2,5 Meter hoch - unter günstigen Umständen erreichen die buschigen Halme bis zu fünf Meter Höhe.
Hibanobambusa ist wie alle Süßgräser vital und beständig. Wegplatten, Beetbegrenzungen und Kellerwände halten die widerstandsfähigen Rhizome nicht auf. Auch Blumentöpfe aus Keramik sprengen die Pflanzen in Wachstumsphasen. Deshalb stechen Gärtner austreibende Rhizome regelmäßig mit einem Spaten ab.

Standort

Dekorative Bambusgräser der Gattung Hibanobambusa gedeihen auf lehmhaltigem und auf sandigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Verbreitung

Die Pflanzengattung kommt ausschließlich in Bambuszuchten und kultiviert in Gärten in Nordamerika, Europa und Asien vor. Ein wildes Vorkommen außerhalb der südlichen Honshu-Provinz Japans gibt es nicht.

Nutzung

Hibanobambusa ist eine weniger bekannten Bambus-Gattungen. Jedoch findet die Gattungsart nach und nach in Europa mehr Anhänger. Sie ist eine attraktive Zierpflanze und dient als natürlicher Sichtschutz im Garten. Zwischen den Halmen finden Igel und andere Kleintiere einen willkommenen, wind- und regengeschützten Überwinterungsplatz.

Pflege/Schnitt

Gärtner kürzen austreibende Rhizome stets und grenzen das Bambusbeet, wenn möglich, mit einer rund einem Meter tiefen Betonwand ein. Die grün-weißen Pflanzen vertragen zu jeder Zeit einen Schnitt und erholen sich rasch. Weil Hibanobambusa ähnlich wie eine dichte Hecke wächst, achten Gärtner darauf, die Gräser nicht zu hoch wuchern zu lassen.

Krankheiten/Schädlinge

Die Pflanzengattung ist besonders robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Zeigen sich die Pflanzen einmal befallen, kürzt der Gärtner die Büsche einfach ein. Bald darauf spießt der Bambus erneut.

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