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Eigenschaften

  • äußerst artenreich
  • die meisten Arten bevorzugen warme Regionen
  • Zier- und medizinische Nutzpflanzen
  • oft gelbe Blütenpracht
  • locken Schmetterlinge an

Hauhecheln

Gattung Ononis ab €0.00 kaufen
     
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Die Gattung Hauhecheln (bot.Ononis) zählt zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Innerhalb dieser Familie ordnen sich die Hauhecheln der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) zu. Mit über 80 anerkannten Arten gelten die Hauhecheln als artenreiche Gattung.

Die meisten Arten der Gattung bevorzugen warme Regionen. Kein Wunder, dass die Arten der Hauhecheln vorwiegend in Marokko und Spanien anzutreffen sind. Dort verzücken sie die Betrachter mit ihrer blühenden Farbenpracht und locken Schmetterlinge an, für die sie als Nahrung dienen. Einige der Hauhechel-Arten sind bei Landwirten unbeliebt, da sie als extrem hartnäckiges Ackerunkraut gelten. Hingegen sind sie in der alternativen Medizin geschätzte Heilpflanzen.

Blatt

Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und weisen Stiele auf. In der Regel präsentieren sich die Blattspreiten dreiteilig. Die Teilblättchen sind gezähnt. Meistens ist das Teilblatt in der Mitte gestielt, während die seitlichen Teilblättchen keine Stiele besitzen. In einigen Fällen hat die Blattspreite lediglich ein Teilblatt. Bei anderen Arten sind mehrere Exemplare seitlicher Teilblätter zu finden.

Blüte

Die Blüten sind artabhängig unterschiedlich angeordnet. Oft stehen die Blüten einzeln, zu zweit oder zu dritt. Teilweise weisen Hauhecheln endständige Blütenstände auf, die sich in Trauben- oder Rispenform zeigen. Die Trag- und Deckblätter der Hauhechel-Blüten fehlen oder sind klein. Es kommen sowohl sitzende als auch lang gestielte Blüten vor. Die Blüten sind zwittrig und zygomorph. Sie sind fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle. Es sind fünf verwachsene Kelchblätter vorhanden, die von ungleicher Größe sind. Die meisten Arten zeichnen sich durch gelbe Blütenkronblätter aus. Auch kommen rote, rosa, lila oder weißliche Blätter vor. Hauhecheln weisen genagelte Fahnen und schnabelartig verschmälerte Schiffchen auf. Die Blüten zählen zehn Staubblätter. Die Staubfäden bilden eine Röhre. Das Fruchtblatt ist eiförmig bis lineal-länglich. Mindestens zwei oder mehrere Samenanlagen sind vorhanden.

Frucht

Hauhecheln bilden Hülsenfrüchte aus. Die Anzahl der Samen innerhalb der Frucht variiert abhängig von der Art. Die Samen sind nierenförmig, ihre Oberfläche ist entweder glatt oder punktiert.

Wuchs

Die Arten der Hauhechel wachsen entweder als einjährige oder als ausdauernde krautige Pflanzen heran. Manchmal handelt es sich um Sträucher. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchtlern sind die oberen Pflanzenteile bei Hauhecheln häufiger drüsig bis klebrig behaart.

Standort

Angesichts der Artenvielfalt sind die Ansprüche an den Standort unterschiedlich. Die mitteleuropäischen Arten sind in der Regel anspruchslos in Bezug auf die Bodenwahl. Auch auf nährstoffarmen Böden gedeihen sie prächtig. Außerdem bevorzugen sie trockene Standorte.

Verbreitung

Die meisten der über 80 anerkannten Hauhechel-Arten bevorzugen warmes, gemäßigtes Klima. Sie sind überwiegend im europäischen Mittelmeerraum sowie in Nordafrika beheimatet. In Kleinasien, im westlichen Asien und in Äthiopien sind ebenfalls Hauhechel-Arten registriert. Besonders artenreich präsentieren sich Marokko mit 50 Arten und Spanien mit 40. Im Alpenraum sind rund fünf Arten zu finden, in nördlicheren Regionen nur zwei bis drei.

Nutzung

Die Artenvielfalt schlägt sich in den Nutzformen der Pflanzen nieder. Angesichts ihrer leuchtenden Blütenpracht sind einige Hauhechel-Arten als Zierpflanzen beliebt. Anhänger der Homöopathie und Kräuterheilkunde schätzen Hauhechel zum Teil wegen ihres medizinischen Nutzens. Wirksam sind ätherische Öle, Flavonoid-Glykoside und Tannine der Pflanzen bei Ödemen, Blasen- sowie Nierenproblemen.

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