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Eigenschaften

  • Gattung mit 170 Arten
  • krautige Pflanzen
  • hochwachsend und ausdauernd
  • aromatische Wurzeln
  • radförmige Blütendolden

Haarstrang

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Die Gattung Haarstrang (Peucedanum) gehört zur Familie der Doldenblütler. In Europa sind rund 29 Arten dieser krautigen Pflanze vorkommend. Weltweit sind rund 170 Arten bekannt. In Mitteleuropa ist diese Gattung nicht stark verbreitet. Der Haarstrang ist sowohl in heimischen Gärten als auch in der freien Natur anzutreffen. Die großen Dolden sind beliebte Nahrungslieferanten für Schmetterlinge und andere Insekten. Eine Falterart, die Haarstrangwurzeleule, ernährt sich ausschließlich von den Blüten der Pflanzen dieser Gattung und ist an sie gebunden.

Der Haarstrang erreicht eine Höhe von bis zu zwei Metern und wirkt extrem ausladend. Diese Pflanze lässt sich gut im naturnahen Garten integrieren. Sie begeistern in ihrer Blütezeit von Juli bis August. Auch auf eine große Entfernung sind die weiß, gelb oder grün blühenden Dolden zu sehen. Im knospigen Zustand ist der Haarstrang leicht nach unten gebogen. Während der Blütezeit steht er aufrecht. Die feinen, gefiederten und dillähnlichen Blätter erinnern an Haare und gaben der Gattung ihren Namen. Der Haarstrang eignet sich für die Bepflanzung von Rabatten und für Kräutergärten. Die Pflanzen erzielen als Schmuckpflanzen eine große Wirkung. Wegen der schönen dillartigen Blätter eignet sich diese Pflanze als attraktives Schnittgrün und ist als Beigabe zu Blumensträußen beliebt. Der Haarstrang entwickelt sich im vierten bis fünften Jahr seines Wachstums zu seiner vollen Größe.

Blatt

Die Laubblätter sind ein- bis mehrfach dreizeilig geteilt, wodurch eine gefiederte Wirkung entsteht. Bei älteren Pflanzen sind die Blätter breiter und ausgefranster. Es befindet sich ein Schopf abgestorbene Blätter am Stängelgrund.

Blüte

Die Blütendolden sind weiß, gelb bis grünlich gefärbt. Sie wirken radförmig angeordnet und sind zum größten Teil zwittrig. Meist fehlen die Hüllblätter. Die Kronblätter weisen artabhängig unterschiedliche Farben auf. Sie erscheinen weiß, rötlich, grün oder gelb.

Frucht

Die Frucht ist oval und zerfällt bei der Reife (Spaltfrucht). Die Früchte sind am Rücken zusammengedrückt. Der Fruchthalter steht frei, die Frucht und der Fruchtknoten sind kahl. Am Rand der Frucht befinden sich geflügelte Hauptrippen. Die Hauptrippen am Rücken der Frucht stehen vor.

Wuchs

Der Haarstrang erreicht eine Höhe von bis zu zwei Metern. Der Stängel ist kahl und verzweigt sich im oberen Teil.

Standort

Der Haarstrang liebt trockenen bis mäßig feuchten und kalkhaltigen Boden. Er wächst einzeln oder in großen lockeren Beständen. Auch im Schatten gedeihen die Pflanzen gut und sind an Waldrändern zu finden.

Verbreitung

Das häufigste Vorkommen ist in Afrika und Asien. In Mitteleuropa sind die Arten vereinzelt anzutreffen.

Nutzung

EInzelne Arten lassen sich zu Heilzwecken einsetzen. Die Wurzeln sind aromatisch, ihr Duft wirkt belebend. Der Saft einiger Arten, der aus der angeschnittenen und getrockneten Wurzel austritt, fand früher Anwendung bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden wie Verdauensbeschwerden und Appetitlosigkeit.

Pflege/Schnitt

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat.

Krankheiten/Schädlinge

Möglich ist das Erkranken der Pflanze durch Grauschimmelbefall. Die Bekämpfung dieses Pilzbefalls erfolgt bei erkrankten Pflanzen durch den Rückschnitt bis auf das Gewebe. Eine Entsorgung der erkrankten Pflanzenteile ist notwendig, damit die Pilzsporen nicht überdauern. Maßvolles Düngen und Gießen dient der Vorbeugung. Auch ausreichend große Abstände beim Einsetzen der Pflanzen sind vorteilhaft. Am besten vertragen die Pflanzen das Gießen am frühen Morgen.

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