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Eigenschaften

  • dicht wachsende Sträucher
  • schönes Höhen- und Breitenwachstum
  • blühen im Sommer
  • windbeständig
  • anspruchslos, winterhart

Fiederspieren

Gattung Sorbaria ab €2.80 kaufen
     
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Die Fiederspieren (bot. Sorbaria) sind dicht bewachsene Sträucher mit einer Höhe von bis zu drei Metern. Sie stellen eine Gattung innerhalb der Unterfamilie der Spiraeoideae dar und gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Rund 13 verschiedene Arten der Fiederspieren sind weltweit verzeichnet. In Deutschland ist die Sibirische Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia) am weitesten verbreitet. Auch andere Arten schmeicheln dem Auge. Beliebt sind Fiederspieren dank ihrer schönen Blüte, die die Gärten im Hochsommer hell erstrahlen lässt. An den Gartenbegrenzungen gepflanzt, bieten sie nicht nur ein wunderschön erfrischendes Bild, sondern schützen vor neugierigen Blicken. Der Strauch ist genügsam. Trockenheit und extreme Kälte machen den Fiederspieren nichts aus.

Blatt

Die Laubblätter der Fiederspieren sind wechselständig an den Zweigen angeordnet. Sie sind unpaarig gefiedert und bestehen aus sieben bis 33 Fiederblättchen. Die Fiederblättchen sind doppelt gesägt und bis zu 13 Zentimeter lang. Am unteren Teil der großen Laubblätter sind keine Nebenblätter zu finden.

Blüte

Die rispenartigen Blütenstände erinnern an die des Flieders. Sie blühen im Sommer und Hochsommer von Juni bis August. Zahlreiche Blüten sind eng und traubenartig aneinandergereiht. Die Blütenstände sind bis zu 30 Zentimeter lang. Die kleinen fünfzähligen Blüten sind rund einen Zentimeter groß. Sie bestehen aus fünf rundlichen, weißen bis cremefarbenen Kronblättern, wobei die Staubblätter länger sind als die Kronblätter. Im Laufe der Blütezeit verfärben sich die Kronblätter in einen rostbraunen bis ockerfarbenen Ton. Die fünf Kelchblätter bleiben beim Heranreifen der Frucht bestehen.

Frucht

Die Fiederspiere bildet vorwiegend unscheinbare Früchte. Sie gehörten zur Klasse der Balgfrüchte. Die zwei bis fünf Millimeter kleinen Früchte sind artabhängig kahl oder behaart. An den gereiften Früchten sind noch der Blütenkelch und der Griffel vorzufinden.

Wuchs

Fiederspieren wachsen schnell und einige Arten werden bis zu drei Meter hoch. Der Breitenwuchs des dichten Strauchgewächses ist mit drei Metern beträchtlich. Der Strauch wächst wenig verzweigt und aufrecht in die Höhe. Unterhalb der Erde breiten sich die flachen Wurzeln mit zahlreichen Ausläufern weit aus.

Die Zweige sind stielrund. Junge Zweige sind farblich in grün gehalten, ältere Zweige verfärben sich in ein rötliches oder gelbliches Braun. Teilweise nehmen sie einen gräulichen Farbton an. In Abhängigkeit von der Art besitzen die Zweige entweder eine kahle oder eine behaarte Rinde.

Standort

Die Fiederspieren bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In Bezug auf den Boden handelt es sich bei dem Strauch um ein anspruchsloses Gewächs, das mäßig trockene bis durchfeuchtete und gut durchlässige Böden bevorzugt. Fiederspieren sind frostbeständig. Einige Arten vertragen bis zu -20° C und mehr. Die Fiederspieren sind für windige Standorte geeignet.

Verbreitung

Fiederspieren kommen weltweit in der gemäßigten Zone vor. Sie sind in Mittel- und Ostasien sowie in Nordamerika zu Hause. Auch in Europa sind die Sträucher kultiviert.

Nutzung

Angesichts der Höhe und Breite der Federspiere eignet sich diese für größere Gärten oder Parks. Mittlerweile gibt es viele Sorten, die sich in kleinere Gärten einpassen. Da die Federspiere rasch und dicht wächst, passt sie vorzüglich an Gartenbegrenzungen oder wertet unschöne Ecken im Garten optisch auf. Fiederspieren pflanzt man sowohl einzeln als auch in Gruppen.

Pflege/Schnitt

Die Fiederspiere lässt sich am besten im Frühling oder im Herbst, nachdem sie ihre Blätter verloren hat, einfpflanzen. Die Sprossen und Triebe sind jährlich zu schneiden, um das Wachstum in die Breite einzugrenzen.

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