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Eigenschaften

  • krautiger, schneller Wuchs
  • wachsen am Wasserrand und im Wasser
  • vegetative Vermehrung
  • temperaturtolerant aber nicht winterhart
  • pflegeleicht

Fettblätter

Gattung Bacopa ab €0.00 kaufen
     
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Die Fettblätter (bot. Bacopa) stellen eine Pflanzengattung in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales) dar. Die Gattung Bacopa umfasst 60 bis 70 Arten, die ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Klimazonen der Erde, hauptsächlich aus Südamerika stammen.

Manche Arten von Fettblättern sind emerse Pflanzen. Sie wachsen als Wasserpflanzen und ragen in ihrem Wuchs ganz oder teilweise über die Wasseroberfläche hinaus. Sie gedeihen an ihrem Naturstandort als Sumpfpflanzen. Fettblätter besiedeln neben emersen auch submerse Bereiche von Gewässern, wo sie komplett abgetaucht unter der Wasseroberfläche leben. Bestimmte Arten finden sich im Handel für die Aquaristik, wie das Große Fettblatt (Bacopa carolinia).

Blatt

Die Blätter der Bacopa-Arten wachsen gegenständig am Stängel. Die Blattspreite (Lamina) ist klein und einfach, sowie rund bis eiförmig in ihrer Gestalt. Die Farbe der Blätter variiert je nach Lichteinfall zwischen einem hellen Grün bis zu einem kräftigen Rotbraun.

Blüte

Die Arten von Fettblättern, die über die Wasseroberfläche hinauswachsen oder auf feuchtem Untergrund gedeihen, entwickeln Blüten. Diese sitzen einzeln in den Blattachseln der Pflanzen oder sie stehen in traubigen, seiten- oder endständigen Blütenständen beieinander. Die Blüten sind zwittrig und zeigen artabhängig eine Blütenfarbe in Weiß, hellem oder dunklem Blau. Fettblätter bilden ein oder zwei Deckblätter aus. Die Blüten sind zygomorph und besitzen ein doppeltes Perianth (Blütenhülle) sowie fünf, seltener vier freie Kelchblätter. Diese überlagern sich dachziegelartig. Das oberste Kelchblatt ist am größten. Fettblätter weisen fünf Kronblätter auf, die röhrig verwachsen. Ihre Kronröhre ist zweilippig, wobei sich die Oberlippe zweilappig und die Unterlippe dreilappig zeigt. Bacopa-Arten besitzen vier, in einigen Fällen fünf Staubblätter. Ihre Narbe ist kopfig, zweilappig oder nach oben verbreitert.

Frucht

Die befruchteten Blüten bilden eiförmige bis kugelige Kapselfrüchte aus. Diese sind haben vier Fächer, sind zweirillig und enthalten zahlreiche kleine Samen.

Wuchs

Fettblätter sind krautig und nicht verholzend wachsende Pflanzen, deren Stängel aufrecht oder kriechend am Boden wachsen. Bacopa gehören zu den mittelgroßen Aquarien- oder Terrarienpflanzen, die eine Wuchshöhe zwischen 20 und 50 Zentimetern erreichen.

Standort

Die Ansprüche an den Standort variieren je nach Art, da die Gattung sowohl submerse als auch emerse Pflanzen umfasst. Viele Arten kommen ursprünglich aus sumpfigen Gebieten am Rand von stehenden Gewässern oder sie gedeihen in der Nähe des Meeres. Sie vertragen sowohl Süß- als auch Salzwasser in leichter Konzentration oder Brackwasser. Als tropische Pflanzen bevorzugen Fettblätter einen hellen und warmen Standort mit Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Die meisten Arten lieben als Wasserrandpflanzen einen humosen und sehr feuchten Untergrund.

Verbreitung

Fettblätter sind in den subtropischen und tropischen Breiten von Süd-, Mittel- und Nordamerika, Asien, Afrika, und Australien heimisch. Ihren Verbreitungsschwerpunkt zeigt die Gattung Bacopa in den Tropen und Subtropen Südamerikas. Das Kleine Fettblatt (Bacopa monnieri) stellt eine Ausnahme dar, weil es mittlerweile weltweites vorkommt. Arten die sich für die Haltung in Aquarien eignen, sind ausschließlich in Amerika heimisch.

Nutzung

Einige Arten finden Einsatz als submerse und emerse Wasserpflanzen in der Aquaristik. Sie dienen zum Begrünen von Teichen und Aquarien. Viele Arten gedeihen in unseren Breiten als Zimmerpflanze.

Pflege/Schnitt

Bacopa-Arten sind pflegeleicht. Sie gelten als anpassungsfähig und zeigen ein schnelles Wachstum, wenn sie ausreichend Licht bekommen. Die Härte und der Säuregrad des Wassers haben keinen sichtbaren Einfluss auf die Pflanzen. Fettblätter zeigen sich temperaturtolerant. Nur das Große Fettblatt verträgt keine höheren Wassertemperaturen. Fettblätter vermehren sich ohne Probleme vegetativ in Form von Kopfstecklingen.

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