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Eigenschaften

  • bilden dichte Polster
  • wuchernd
  • reichblühend
  • bevorzugen Standort in voller Sonne
  • wintergrüne Belaubung

Felsenblümchen

Gattung Draba ab €3.70 kaufen
     
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Die Pflanzengattung der Felsenblümchen (botanisch Draba), wenige sind als Hungerblümchen bezeichnet, zählt zu der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Die Gattung umfasst mehr als 350 unterschiedliche Draba Arten. Die Felsenblümchen sind sowohl in Nordamerika bis Mexiko, dem nordwestlichen Afrika und Eurasien als auch in Südamerika zu finden.

Die meisten dieser Arten sind auf der Nordhalbkugel anzutreffen. Steinige, offene Böden sind bei den verschiedenen Typen der Felsenblümchen bevorzugt. Dementsprechend kommen diese Kreuzblütengewächse auf Felsen, Felsschutt und Felsspalten oder auch auf lückenhaftem Trockenrasen zum Vorschein. Bekannte Pflanzenarten aus der Draba Gattung sind unter anderem das Sibirische Hungerblümchen (Draba sibirica) und das Immergrüne Felsenblümchen (Draba aizoides). Der Name der Gattung leitet sich von dem griechischen Wort "drabe" ab und bedeutet brennend, bitter oder scharf.

Blatt

Die Blätter der Felsenblümchen verteilen sich abwechselnd am Stängel und stehen vorwiegend in Rosetten unmittelbar über dem Boden. Manches Mal kommt es vor, dass der Stängel gänzlich ohne Blätter auftritt. Die Grundblätter dieser Gattung sind oft gestielt, weniger sitzend und die Blattspreiten verfügen entweder über einen gezähnten oder komplett glatten Blattrand. Selten ist der Rand der Blätter gelappt.
Die Blätter der Stängel, sofern welche vorhanden sind, können sitzend oder gestielt auftreten. Außerdem besitzen die Blattspreiten eine oft keilförmige oder weniger häufig geöhrte Spreitenbasis. Deren Blattrand ist ebenfalls gezähnt oder glatt. Die Belaubung dieser wuchernden Kreuzblütengewächse ist wintergrün.

Blüte

Die vierzählige Blüte der Felsenblümchen ist doppelgeschlechtig und tritt überwiegend in den Farben Gelb, Weiß oder Rosa auf. Des Weiteren verfügt sie über häufig schirmtraubige Blütenstände. Die Blütenstandsachsen der reichblühenden Draba Arten können sich bis zur Fruchtreife verlängern. Somit entwickeln sich traubige Frucht- und Blütenstände. Auch Tragblätter sind vorkommend. Die am Rand häutigen Kelchblätter dieser Pflanzengattung sind seltener elliptisch geformt, sondern eher länglich und eiförmig.

Frucht

Die Felsenblümchen verfügen über dünne Fruchtstiele, die spreizend oder aufrecht bis aufteigend auftreten. Deren Samen sind innerhalb der Frucht in zwei Reihen geordnet. Sobald die Früchte der Draba Arten reif sind, öffnen sie sich und geben den Samen frei.

Wuchs

Die Pflanzen der Gattung wachsen in Ausnahmefällen als Halbsträucher. Häufiger sind es krautige Pflanzen, die bei einigen Arten im Alter verholzen. Einige Gattungsarten sind einjährig, andere wachsen ausdauernd.

Standort

Die Mehrzahl der Draba Arten gedeihen in einer subarktischen bis arktischen oder einer subalpinen bis alpinen Flora. Die Felsenblümchen genießen einen Standort in voller Sonne.

Verbreitung

Die Felsenblümchen sind eine Gattung mit den meisten Arten der Kreuzblütler Familie Brassicaceae. Die über 350 Draba Arten sind überwiegend auf der nördlichen Halbkugel in Nordamerika, Eurasien und Nordafrika verbreitet.

Nutzung

Die wuchernden Felsenblümchen sind vorzugsweise zwischen Steinen angepflanzt und dementsprechend oft in Steingärten anzutreffen. Hier kommen sie für die Randbepflanzung, auf Trockenmauern oder in Trögen zum Einsatz.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzengattung der Draba Arten wünscht einen nährstoffreichen Boden, der bestenfalls eine sowohl durchlässige als auch sandige Struktur aufweist. Gegen die winterliche Kälte ist sind die Felsenblümchen enorm empfindlich und benötigen einen ausreichenden Winterschutz.

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