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Eigenschaften

  • eindrucksvolle Bäume, seltener Sträucher
  • erreichen Höhe von bis zu 40 Metern
  • charakteristische Blätter mit Einkerbungen
  • profilreiche Rinde
  • absolut winterhart

Eichen

Gattung Quercus ab €8.70 kaufen
     
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Blatt

Die Eichen bilden in Blattstiel und Blattspreite gegliederte Laubblätter. Diese sind wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordnet. Die dünnen oder ledrigen, einfachen Spreiten zeigen sich gelappt, seltener ungelappt. Neben glatten Blatträndern kommen diese gezähnt bis stachelig gezähnt vor. Die unauffälligen, extrapetiolaren (nach außen gerichteten) Nebenblätter fallen frühzeitig ab. Eine Ausnahme bildet die Art Quercus sadleriana, die auffällige Nebenblätter aufweist.

Die Eichen bilden in Blattstiel und Blattspreite gegliederte Laubblätter. Diese sind wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordnet. Die dünnen oder ledrigen, einfachen Spreiten zeigen sich gelappt, seltener ungelappt. Neben glatten Blatträndern kommen diese gezähnt bis stachelig gezähnt vor. Die unauffälligen, extrapetiolaren (nach außen gerichteten) Nebenblätter fallen frühzeitig ab. Eine Ausnahme bildet die Art Quercus sadleriana, die auffällige Nebenblätter aufweist.

Blüte

Alle Vertreter der Pflanzengattung treten monözisch (einhäusig getrenntgeschlechtig) auf. An der Basis der Zweige befinden sich die Blütenstände. Deren Blüten zeichnen sich durch einen einfachen Bau aus. Sie gleichen damit den typischen anemophilen (windbestäubten) Taxa. Die männlichen Blüten bilden zusammenhängende Blütenstände (Kätzchen). Sie weisen verwachsene Blütenhüllblätter auf.

Im Normalfall enthalten sie sechs, seltener zwei bis zwölf, Staubblätter. Die weiblichen Eichenblüten besitzen drei bis sechs Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula (becherförmiges Gebilde um die Blüten) enthält eine weibliche Blüte.

Frucht

Ein charakteristisches Merkmal der Eichen stellt ihre Frucht, die Eichel, dar. Deren Form hilft, die einzelnen Arten voneinander zu unterscheiden. Bei den Eicheln handelt es sich um Nussfrüchte. Ihre Reife erfolgt ein bis zwei Jahre nach dem Bestäuben. Jede Frucht umschließt ein Fruchtbecher. Dieser trägt ebenfalls den Namen Cupula.

Wuchs

Die Arten der Gattung Quercus leben als sommergrüne oder immergrüne Bäume. Wenige Vertreter wachsen in Strauchform.

Standort

Bevorzugt gedeihen Eichen unter ausgewachsenen Bäumen. Sie benötigen einen nährstoffreichen, gut wasserdurchlässigen Boden. Das lockere Erdreich verhindert, dass sich bei Feuchtigkeit Staunässe bildet. Junge Eichen profitieren von einem geschützten Standort. Die Bäume und Sträucher gedeihen bei Sonne und Halbschatten. Sie brauchen ausreichend Niederschlag, damit sich ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt. Dieses hilft den Pflanzen beim Anwachsen.

Verbreitung

Die unterschiedlichen Arten der Gattung kommen vorwiegend auf der nördlichen Halbkugel vor. Zahlreiche Vertreter wachsen in Nordamerika, einem Schwerpunkt der Artenvielfalt. Ebenfalls gedeihen die Pflanzen in Mexiko, Zentralamerika sowie auf den karibischen Inseln. In Nordafrika und Eurasien sind mehrere Quercus-Arten heimisch. Zudem finden sich die Bäume und Sträucher in Kolumbien. Die Eichen gelten als wichtigste Laubbaumgattung auf der Nordhalbkugel.

Nutzung

In zahlreichen Gärten und Parks kommen die unterschiedlichen Eichen-Arten als dekorative Bepflanzung zum Einsatz. Im Wald dienen die Bäume als Nahrungsquelle für mehrere Tierarten. Beispielsweise ernähren sich Eichhörnchen, Marder und Wildschweine von ihren Nussfrüchten.

Des Weiteren fungiert Eichenholz als bedeutender Rohstoff in der Möbelproduktion. Das harte und gleichzeitig elastische Holz gilt als strapazierfähig. Daher eignet es sich als Konstruktionsholz. Es verwittert langsam, was sich für Schiffsmasten und Weinfässer von Vorteil erweist.

Pflege/Schnitt

Um eine Eiche neu zu ziehen, pflanzen die Gärtner einen Setzling in einen Topf. Die junge Pflanze braucht bis zu sechs Monate, um zarte Wurzeln auszubilden. Sobald diese kräftig wirken, erfolgt das Auspflanzen. Die Gärtner achten auf das starke Wurzelsystem, damit die Pflanzen ausreichend Nährstoffe und Wasser aufnehmen können. Auf keinen Fall sollten die Stecklinge austrocknen.

Die jungen Bäume profitieren vom regelmäßigen Wässern. Düngungen sind nicht notwendig. Die Pflanzen der Gattung Quercus entnehmen die Nährstoffe dem Boden und dem Myzel. Die Eichen gelten als pflegeleichte Gewächse. Sie benötigen keinen Pflege- oder Erhaltungsschnitt. Zudem sind sie absolut frosthart, ein Frostschutz erübrigt sich.

Krankheiten/Schädlinge

Zu den typischen Schädlingen, die Eichen befallen, zählen die Eichengallwespen. Sie verursachen das Bilden von Gallen auf den Eichenblättern. Sie stellen keine ernste Bedrohung für die Bäume dar. Anders verhält es sich mit dem Eichen-Feuerschwamm, der die Weißfäule hervorruft. Weitere Lästlinge sind Eichenwickler und Eichen-Prozessionsspinner. Bei ungünstigen Lebensbedingungen leiden die Pflanzen unter dem Microsphaera alphitoides (Eichenmehltau).

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