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Eigenschaften

  • immergrüner Strauch oder kleiner Baum
  • elliptische Blätter
  • weiße Blüten
  • langjährig
  • duftend

Cleyera

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Die Cleyera (bot. Cleyera) ist eine Gattung innerhalb der Familie der Pentaphylacaceae, die zur Ordnung der Heidekrautartigen gehören. Die Cleyera sind in Deutschland auch unter der Bezeichnung Sperrstrauch bekannt. Die attraktiven Sträucher oder kleinen Bäume kommen wild in vielen Regionen Ostasiens sowie in Indien, in Myanmar und Nepal vor und sind mittlerweile als Ziersträucher erhältlich.

Die Gattung Cleyera kommt in lediglich zwei Varietäten vor. Die erste wissenschaftliche Beschreibung der Gattung stammt aus dem Jahr 1783 von dem schwedischen Botaniker und Arzt Carl Peter von Thunberg. Der Gattungsname ehrt den deutschen Apotheker und Pflanzenkundler Andreas Cleyer. Der Mitarbeiter der niederländischen Ostindien-Kompanie war ein bedeutender Pflanzensammler.

Blatt

Die Laubblätter des aus Ostasien stammenden Strauches sind glänzend grün, dunkelgrün oder marmoriert. An hellen Standorten schimmern die Blätter am Rand zart rosarot. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Sie gliedern sich in Blattspreite und Blattstiel. Die Stiele sind kahl und werden zwischen sieben und zwölf Zentimeter lang. Die Blattspreite ist einfach und zwischen fünf und 15 Zentimeter lang sowie bis sechs Zentimeter breit. Die Blätter sind schmal, elliptisch, lanzettlich oder verkehrt eiförmig. Der Blattrand ist glatt. Deutlich sichtbar sind auf der Ober- und Unterseite bis zu zwölf Blattnerven.

Blüte

Lediglich die Art Cleyera japonica bildet Blüten. Sie zeigen sich zwischen Mai bis Juni. Die kleinen Blüten sind weiß und duften. Sie stehen einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln über einem Deckblatt. Die zwittrigen Blüten besitzen einen langen Blütenstiel. Sie sind fünfzählig und radiärsymmetrisch. Die Kelchblätter sind kreisförmig und am Rand bewimpert. Die fünf Kronblätter sind bis zu acht Millimeter lang und verkehrt-eiförmig. Im Blütenzentrum stehen viele Staubblätter.

Frucht

Nach der Blüte bilden sich beim Sperrstrauch zwischen Oktober und Dezember beerenartige, kugelförmige Früchte. Sie besitzen einen Durchmesser von rund einen Zentimeter. Ihre Farbe ist bei Vollreife purpur-schwarz. Im Innern befinden sich dunkelbraune, abgeflachte Samen.

Wuchs

Cleyera-Pflanzen wachsen strauchartig oder selten als kleine Bäume. Sie sind immergrün und werden zwischen zwei und zehn Meter hoch. Der Strauch verbreitet einen intensiven Duft. Die Zweige besitzen im Jugendstadium eine grau-braune Rinde. Sie sind stielrund. Die Äste der Cleyera sind kahl und leicht gerippt. Sie bilden konische Endknospen. Das Wurzelwerk ist dicht. Die Pflanzen sind gut winterhart.

Standort

Die Gattung Cleyera gedeiht am besten an hellen Standorten. Vollsonnige Plätze vertragen sie nicht gut. Was den Boden betrifft, stellen die Pflanzen keine besonderen Ansprüche. Jedoch sollte der Boden nicht trockenfallen.

Verbreitung

Es gibt die beiden Varietät Cleyera japonica. Die ist in Japan, China und Taiwan heimisch. Sie wächst in Lagen zwischen 200 und 1.200 Metern. Die Varietät Cleyera japonica kommt in Nordindien, Nepal, Myanmar, und in China vor. Sie bevorzugt Höhenlagen von 1.600 bis 2.000 Meter.

Nutzung

In Japan gilt der Cleyera-Strauch als heilig. Er spielt in der Shinto-Religion eine bedeutende Rolle. Die Zweige schmücken Schreine und Hausaltäre auf beiden Seiten und sind Bestandteil von Shinto-Zeremonien.
Die Sträucher sind außerdem beliebte Zierpflanzen in japanischen Gärten. In Europa ist der Cleyera- oder Sperrstrauch als Kübelpflanze bekannt, kommt jedoch eher selten vor.

Pflege/Schnitt

Cleyera-Pflanzen trocknen schnell aus und benötigen regelmäßige Gießwassergaben, so dass der Wurzelballen steht feucht ist. Lediglich in der Ruheperiode während des Winters vermeidet der Gartenfreund eine Durchnässung der Wurzeln. Aufgrund ihrer Herkunft kommen die Pflanzen mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit gut zurecht. Gelegentlich sollten die Blätter besprüht werden. Dieser Vorgang stärkt die Pflanze und sorgt für eine gesunde Entwicklung.
Ein Rückschnitt ist ohne Probleme im Frühjahr möglich. Der Gärtner kürzt zu lange oder störende Triebe um bis zu zwei Drittel ein.

Krankheiten/Schädlinge

Gelegentlich kann es bei Pflanzen, die in Innenräumen stehen, zu einem Befall durch die Rote Spinne kommen. Sinnvoll ist in diesem Fall eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Auch Schmier- oder Wollläuse sowie die Gemeine Spinnmilbe können bei Cleyera-Pflanzen auftreten. Letzte zeigt sich an kleinen Spinnweben.

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