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Eigenschaften

  • immergrüne Pflanzen
  • weitgehend winterhart
  • getrenntgeschlechtliche Blütenstände
  • weiche, herabhängende Kätzchen
  • bevorzugt lichtgeschützte Umgebung

Becherkätzchen

Gattung Garrya ab €0.00 kaufen
     
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Die Gattung der Becherkätzchen (bot. Garrya) sind in der Systematik der Familie der Garryaceae zugeordnet. Es sind heute 13 bis 18 verschiedene Arten bekannt. Ursprünglich in Mittelamerika beheimatet, entwickelten sich die Becherkätzchen im europäischen Raum zu einer beliebten Zier- und Gartenpflanze.

In den mitteleuropäischen Breitengraden kommt vor allem das Spalier-Becherkätzchen vor, das unter den lokalen klimatischen Verhältnissen gut gedeiht. Sie sind in vielen Park- und Grünanlagen zu finden. Eine besondere Eigenart der getrenntgeschlechtlich wachsenden Bäume, ist deren spezifisches Erscheinen zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. In der zweiten Winterhälfte beginnt die Blütezeit. Auffällig sind die männlichen Blütenstände während dieser Zeit. Die weiblichen Bäume tragen in der Sommerzeit üppige, glänzend-braune Fruchtstände.

Blatt

Die Blätter des Becherkätzchens sind widerstandsfähig und ledrig beschaffen. Einige der Arten sind winterhart und verfügen teils über eine stark behaarte Blattunterseite. Besonders bei den Zierpflanzen steht diese gute Eigenschaft hoch im Kurs. Der Baum ist immergrün und das ganze Jahr über ein wunderschöner Blickfang.

Blüte

Die Blütenstände sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich (diözisch). Die männlichen und weiblichen Blüten wachsen jeweils an unterschiedlichen Pflanzen. Es entstehen lang und schlank herab hängende Kätzchen, die eine samtige Oberfläche aufweisen. Die männlichen Blütenstände zeigen sich in einem auffallenden und prächtigen Erscheinen. Die Blütezeit beginnt in der zweiten Hälfte des Winters und reicht bis in die frühen Sommermonate.

Frucht

Im Sommer trägt das weibliche Becherkätzchen die Fruchtstände. Diese sind üppig gewachsen und haben eine rötlich-braune glänzende Farbe.

Wuchs

Becherkätzchen wachsen bis zu vier Meter hoch. Die ersten Früchte sind an der zweijährigen Pflanze zu erwarten. Der Stamm bleibt kurz. Die Äste wachsen zu allen Seiten und weit in die Höhe. Durch den dichten Laubbehang, wirkt das Becherkätzchen manches Mal strauchartig. Dieser Eindruck ist während der Blütezeit noch verstärkt. Spalierarten wachsen vor allem in der Fläche, zu den Seiten hin ausgerichtet.

Standort

Insbesondere die in Europa bekannte Spalier-Art wächst bevorzugt an schattigen- feuchten Mauern. Becherkätzchen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden. Auch mit einem stickstoffreichen Umfeld kommen sie gut zurecht.

Verbreitung

Die unterschiedlichen Arten kommen in West- und Zentralamerika, Kalifornien, auf den karibischen Inseln und in Teilen von Großbritannien vor. Dort wachsen sie zum großen Teil wild. Freunde der immergrünen Pflanze suchen zur Blütezeit die Wildwuchsgebiete auf. Gerade in England sind die dort wachsenden Bäume beliebt und bewundert. Um sich auf natürliche Art zu vermehren, besiedeln die Becherkätzchen von sich aus größere Gebiete.

Nutzung

Becherkätzchen sind vor allem als Zier- und Gartenpflanze geschätzt. Spalierarten dienen zum Begrünen von Schattenwänden und bieten durch den üppigen Blätterwuchs das ganze Jahr über eine Heimat für Insekten und kleine Vögel. Für Hobbygärtner ist der gezielte Anbau der Pflanze eine besondere Aufgabe. Das liegt darin begründet, dass Becherkätzchen im deutschsprachigen Raum seltener vorkommen und vielen Gärtnern unbekannt sind.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen dieser Gattung sind pflegeleicht und anspruchslos. Außer bei länger andauernder Hitze sind sie mit ausreichender Feuchte durch den Boden und kühler Luft versorgt. Sofern genügend Platz zu allen Seiten zur Verfügung steht, ist ein Zurückschneiden der Pflanze nicht erforderlich.

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