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Eigenschaften

  • großblättrig
  • zwittrige Blüten
  • verholzender Wuchs
  • laubabwerfend
  • beerenähnliche Steinfrüchte

Aralia

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Die Arelien (bot. Aralia) stellen eine Pflanzengattung in der Familie der Araliengewächse (Araliaceae) innerhalb der Ordnung der Doldenblütlerartigen (Apiales) da. Die Gattung der Aralien ist mit ihren rund 71 Arten die fünft artenreichste Gattung der Familie Araliaceae. Ihre Vertreter zeigen überwiegend in China und Südostasien ihr Vorkommen. Die wirkliche Anzahl der Arten von Aralien steht in kontroverser Diskussion. Die Pflanzengattung umfasst nach neusten Erkenntnissen sechs Sektionen.

Die Sektion Aralia ist mit 14 Arten im östlichen Asien, Himalaya und im östlichen sowie westlichen Nordamerika verbreitet. Die Sektion Dimorphanthus umfasst circa 29 Arten, die in einem disjunkten Areal in Asien und im östlichen Nordamerika vorkommen. Die dritte Sektion ist die Humiles Harms, deren drei Arten in Zentral- und Nordamerika verbreitet sind. Eine Art enthält die Sektion Nanae Harms, die in Nordamerika weitverbreitet ist. Die Sektion Pentapanax umfasst 19 Arten mit Verbreitung in Asien, vorwiegend im Himalaya. Die sechste Sektion, die Sciadodendron, enthält rund fünf Arten, die ihr Vorkommen in Zentral- und Südamerika sowie Kuba aufweisen. Die neueste Art, Aralia bahiana, stammt aus Brasilien und erhielt ihre Beschreibung im Jahr 2011. Der Name der Gattung ist frankokanadischen oder indianischen (irokesischen) Ursprungs. Wenige Arten von Aralien finden Verwendung als Zierpflanzen.

Blatt

Die Laubblätter der Arelien stehen wechselständig. Sie sind groß und bestehen aus Blattstiel und Blattspreite (Lamina). Die Lamina ist einfach bis vierfach gefiedert, wobei die Fiedern der zweiten bis dritten Ordnung artabhängig dreiteilig sind (Aralia racemosa). Die mittlere Hauptachse der Fiederblätter (Rhachis) ist gegliedert. Es bilden sich zwischen drei und zwanzig Blattfiedern mit glatten, gewellten, gesägten oder gekerbten Blatträndern.

Die Blattfiedern tragen Trichome, die auffallend unterschiedlich sind und als Bestimmungsmerkmal dienen. Die Blätter der Gattung Aralia sind rau behaart, weich bewimpert bis flaumig oder wollig. Die Trichome sind teilweise verzweigt (Aralia humilis), zweizellig (Aralia racemosa, Aralia cordata) oder mehrzellig (Aralia elata). Aralien bilden Nebenblätter aus. Diese verwachsen mit der Basis des Blattstieles.

Blüte

Die Gesamtblütenstände der Aralien stehen end- oder seitenständig auf einem Blütenstandsschaft. Sie bestehen aus traubigen, doldigen oder kopfigen Teilblütenständen, die verzweigt und doldig, rispig oder schirmrispig zusammenstehen. Die Teilblütenstände bilden zahlreiche Blüten. Seltener bilden Aralien einen einfachen, doldigen Blütenstand aus.

Die Blüten bestehen aus Tragblättern (Brakteen) und Deckblättern (Brakteolen). Der Blütenstiel der Aralien ist unter dem Fruchtknoten gegliedert. Aralia-Blüten sind vorwiegend zwittrig, seltener liegt eine Andromonözie vor, bei der neben den zwittrigen Blüten funktional männliche Blüten vorhanden sind. Eine einzige Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch): Aralia nudicaulis. Sie weist männliche Blüten auf, die eindeutig längere Staubfäden besitzen als ihre funktional weiblichen Blüten. Die Blüten der Aralien sind radiärsymmetrisch und fünfzählig, seltener sechs- bis zwölfzählig. Sie weisen eine doppelte Blütenhülle (Perianth) auf.

Es sind fünf, seltener bis zu zwölf Kelchblätter vorhanden, die einen Kranz mit fünf oder mehr dreieckigen oder abgerundeten, kleinen Kelchzähnen bilden. Die Kronblätter sind eiförmig und überlappen sich dachziegelartig. Die fünf bis zwölf Staubblätter stehen in einem Kreis und sind in der Blütenknospe gekrümmt. Der Fruchtknoten besteht aus fünf, seltener drei, sechs oder zwölf Fruchtblättern. Er ist unterständig und besitzt drei bis zwölf Kammern. Je nach Art bilden Aralien einen vorstehenden oder flachen Diskus aus. Die fünf bis zwölf Griffel stehen frei oder verwachsen an ihrer Basis.

Frucht

Aralien bilden beerenähnliche Steinfrüchte in kugeliger Form. Die Früchte haben zwölf Kammern und sind drei- bis fünfkantig. Sie weisen bei Reife eine dunkle Farbe zwischen purpur und schwarz auf. Eine Ausnahme bildet die Aralia henryi, deren Früchte leuchtend rot sind. Die Samen sind flach mit glatter Oberfläche und enthalten Endosperm.

Wuchs

Vertreter der Gattung Aralia sind laubabwerfend, verholzend und wachsen vorwiegend als Sträucher oder kleine Bäume. Einige Arten haben einen krautigen Wuchs und sind ausdauernd mit Rhizomen als Überdauerungsorgane. Seltener wachsen Aralien als Lianen. Die Sektion Pentapanax enthält mehrere Arten, die als Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) wachsen. In der Sektion Dimorphanthus sind sowohl Stamm als auch Äste der Pflanzen mit Stacheln bewehrt.

Verbreitung

Aralien kommen mit ihren 71 Arten vorwiegend in Asien, besonders in China und Südostasien vor. 14 von den 71 Arten sind in Süd- und Nordamerika beheimatet.

Nutzung

Weniger Arten aus der Gattung Aralia finden als Zierpflanze in Gärten oder als Zimmerpflanzen Verwendung.

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