Klassifikation

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  • Ordnung: Tüpfelfarnartige
  • Familie: Streifenfarngewächse
  • Gattung: 1 Eintrag
  • Art: 2 Einträge
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Eigenschaften

  • Wuchshöhe bis zu zwei Metern
  • benötigen feuchten Boden und schattigen Standorte
  • hell- bis dunkelgrünes Laub
  • verschiedenförmige Blattwedel
  • hauptsächlich in den Tropen beheimatet

Streifenfarngewächse

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Streifenfarngewächse (bot. Aspleniaceae) bilden eine artenreiche Pflanzenfamilie mit weltweiter Verbreitung. Die krautigen Gewächse sind ausdauernd und gedeihen in unterschiedlichen Klimazonen. Die Streifenfarngewächse gehört zur Ordnung der Tüpfelfarnartigen in der Klasse der Echten Farne.

Aktuell sind 700 verschiedene Arten bekannt, von denen die meisten in tropischen Gefilden beheimatet sind. In Europa gedeihen 22 verschiedene Aspleniaceae. Namensgebend für alle Arten der Familie sind die streifen- und strichförmigen Sori (Sporenbehälter), die entlang des Blattnervs verlaufen. Die Wuchshöhe und Blattgröße ist sehr unterschiedlich und variiert zwischen wenigen Zentimetern bis zu zwei Metern. Die meisten Arten sind kleinbleibend und wachsen vor allem im schattigen Lebensraum als Untergrundgewächse.

Blatt

Aspleniaceae verfügen über sporangientragende und sterile Wedel die gleichgestaltig sind. Das Laub ist bis zu vierfach gefiedert oder gabelteilig, was optisch an eine Hirschzunge erinnert.
Die Blattstiele sind am unteren Ende dunkelgrün und hellen zur Spitze hin auf. Das Laub von Streifenfarngewächsen kann unterschiedliche Grüntöne annehmen. Je heller die Umgebung, umso dunkler färbt sich das Laub.
Einige Arten verfügen über gefiederte Blätter, während ein großer Teil der Streifenfarngewächse über glattes und nur am Rand leicht ausgefranstes Laub verfügt. Linear und nach oben spitz zulaufend zeigen sich die meisten Laubblätter bei Aspleniaceae. Charakteristisch sind die streifenförmigen Sori, die sich an den Blattspreiten zeigen. Diese sind so auffällig, dass sie den Gewächsen ihren Namen gaben.

Blüte

Die Streifenfarngewächse gehören zur Klasse der Echten Farne, diese Gefäßsporenpflanzen sind keine Samenpflanzen und bilden daher auch keine Blüten aus. Sie vermehren sich über Sporen.

Frucht

Die Streifenfarngewächse zeigen auffällige, streifen-artige Sori an ihren Blattunterseiten. Diese Sori sind eine Ansammlung vom Sporangien, die die Sporen enthalten. Mit diesen verbreiten sich die Farne. Ein besonderes Merkmal der Pflanzenfamilie Aspleniaceae ist, dass sie sich nicht ausschließlich über Sporen verbreiten. Die Pflanzen bilden sogenannte Brutknospen aus, die bei Reife abfallen und sich bewurzeln. So vermehren sich die Streifenfarngewächse vegetativ.

Wuchs

Aspleniaceae wachsen aufrecht und erreichen, je nach Art, eine Höhe von bis zu zwei Metern. Die meisten Arten sind allerdings kleinwüchsig und bedecken eher den Boden, als dass sie sich in die Luft erstrecken. Die nach oben hin spitz zulaufenden und sich verjüngenden Laubblätter biegen sich, abhängig von Länge und Gewicht, im oberen Drittel leicht nach unten.

Verbreitung

Die meisten Arten der Streifenfarngewächse sind in den Tropen und im Regenwald beheimatet. Aspleniaceae sind auf der ganzen Welt zu finden, wobei die meisten Arten endemisch wachsen. In Afrika sind andere Streifenfarngewächse beheimatet als auf dem asiatischen Kontinent. In Europa sind aktuell 22 Arten bekannt.

Nutzung

Aspleniaceae eignen sich nicht als Nutzpflanzen im eigentlichen Sinn. In heimischen Gärten und auf Freiflächen sind sie vor allem als Bodendecker im Einsatz und erfüllen den Zweck der Feuchthaltung von Böden. Streifenfarngewächse sind reine Zierpflanzen, die mit ihrer Artenvielfalt begeistern und für Aufmerksamkeit sorgen.

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Streifenfarne (Asplenium)
Streifenfarne

Asplenium

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