Klassifikation

botanische Namen anzeigen
  • Ordnung: Tüpfelfarnartige
  • Familie: Saumfarngewächse
  • Gattung: 2 Einträge
  • Art: 2 Einträge
Zurück Weiter
nur bestellbar
Botanik Explorer

Eigenschaften

  • meist gefiederte Blätter
  • keine Blüte oder Frucht, sondern Sporen
  • häufig in tropischen oder ariden Klimazonen
  • krautiger Wuchs
  • beliebte Zierpflanzen

Saumfarngewächse

Familie Pteridaceae ab €5.00 kaufen
     
  • Beschreibung
  • Gattungen
  • Arten
  • Fotos
  • Pflanzen in unserem Sortiment
  •  

Die Familie der Saumfarngewächse (bot. Pteridaceae) gehört zur Ordnung der Tüpfelfarnartigen (Polypodiales) innerhalb der Klasse der Echten Farne (Polypodiopsida). Sie umfasst 50 Gattungen und bis zu 950 Arten. Die beiden größten Gattungen bilden die Frauenhaarfarne (Adiantum), mit 100 bis 200 Arten und die Lippenfarne (Cheilanthes) mit rund 180 Arten.

Die Wissenschaftler sind sich nicht einig. Daher gestaltet sich die genaue Zuordnung etlicher Gattungen innerhalb der Pflanzenfamilie der Saumfarngewächse als schwierig. Besonders die Cheilanthes stehen in der Diskussion und bedürfen einer Neu-Definition ihrer Verwandtschaftsverhältnisse. Einer der beliebtesten Vertreter der Saumfarngewächse ist eine Art der Lippenfarne, der Cheilanthes lanosa. Dadurch, dass er kleinwüchsig ist und sich in Kübeln kultivieren lässt, ziert er in unseren Breiten viele Gärten. Frauenhaarfarne sind bei uns ein beliebte Zimmerpflanzen, die sich als dekorative Ampelpflanzen eignen.

Blatt

Saumfarngewächse bilden gefiederte oder fußförmige Blattspreiten, seltener findet sich eine einfache Spreite, vor allem bei den Vittarioideae. Die Blattadern bilden gabelige Verzweigungen oder verbinden sich (anastomosierende Blattadern). Sie formen ein geflechtartiges Muster, ähnlich einem Netz.

Die Blattspreiten sind monomorph, das heißt beide Geschlechter bilden äußerlich einheitliche Blätter. Manche Gattungen sind hemidimorph. Deren Sporenblätter (Sporophylle) tragen nur teilweise Sporen. Sie bilden sie entweder am Grund der Blattspreite, in der Mitte oder an der Spitze aus. Seltener bilden Gattungen verschieden gestaltete Blätter aus (dimorph).
Pteridaceae bilden vorwiegend am Blattrand (marginal) ihre Sori aus. Ein Sorus ist eine Ansammlung von Sporenbehältern, den Bildungsstätten der Sporen bei Farnen. Diese Sori stehen seltener leicht innerhalb (intramarginal oder auf den Blattadern. Die Sporen sind rund oder vierflächig oder haben eine dreiarmige Struktur. Die Rhizome (Wurzelstock) weisen Schuppen, oder kleine Härchen auf.

Wuchs

Bei Saumfarngewächsen sind die Rhizome lang, wachsen unterirdisch oder dicht über dem Boden (kriechend), oder steigen auf und stehen aufrecht. Pteridaceae sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Die Höhe der Pflanzen variiert stark nach Art.

Verbreitung

Die Familie der Pteridaceae weisen weltweit Vorkommen auf. Die meisten Gattungen gedeihen in tropischen oder ariden Gebieten. Saumfarngewächse besiedeln den Erdboden (terrestrisch), Felsen oder sie wachsen als Aufsitzerpflanzen (Epiphyten).

Nutzung

Pteridaceae kommen in wenigen Ländern in der Naturheilkunde zum Einsatz. In Deutschland gibt es rund 20 Arten, die in kultivierter Form in Gärten oder Parks wachsen. Es gibt Arten, die als Zimmerpflanzen gedeihen.

Alle Fotos anzeigen
nach botanischer Bezeichnung sortieren
Frauenhaarfarne (Adiantum)
Frauenhaarfarne

Adiantum

Gattung
Lippenfarne (Cheilanthes)
Lippenfarne

Cheilanthes

Gattung
Produkte vergleichen