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  • Ordnung: Steinbrechartige
  • Familie: Pfingstrosengewächse
  • Gattung: 1 Eintrag
  • Art: 4 Einträge
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Eigenschaften

  • auffällige Blüten
  • teilweise große Blütenköpfe
  • intensiver Duft
  • beliebte Zierpflanzen
  • als Schnittblumen verwendet

Pfingstrosengewächse

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Die Pflanzenfamilie der Pfingstrosengewächse (bot. Paeoniaceae) umfasst mit der Pfingstrose ausschließlich eine Gattung (bot. Paeonia). Diese gliedert sich wiederum in 32 Arten. Die Familie zählte früher zu verschiedenen anderen Ordnungen, steht heute innerhalb der Steinbrechartigen (bot. Saxifragales).

Die Paeoniaceae unterteilen sich nach ihrer Wuchsform in staudenartige und strauchige Pflanzen. Aufgrund der anmutigen Blüten der Pfingstrosengewächse sind sie beliebte Zierpflanzen und schmücken Gärten und Parkanlagen. Es existieren zahlreiche Zuchtformen, die hier Einsatz finden. Auch die Wildformen sind weiterhin bei Gärtnern begehrt.
Da die Hauptblüte bei den meisten Arten der Pfingstrosengewächsen in unseren Breiten um Pfingsten liegt, trägt sie ihren deutschen Namen. Ebenfalls geläufig sind die Gewächse unter anderen Trivialnamen wie Bauernrose.

Blatt

Die grünen Blätter der Paeoniaceae zeigen sich wechselständig und oftmals gestielt. Die Blattspreite sind zusammengesetzt und häufig sind die gelappt oder gefiedert. Es kommen keine Nebenblätter vor.

Blüte

Die attraktiven, auffälligen Blüten zeichnen diese Pflanzenfamilie aus. Sie blühen in üppiger Pracht und erreichen, abhängig von der Art, zierliche Ausmaße oder stolze Durchmesser von über 20 Zentimeter. Viele Pfingstrosengewächse haben dicht gefüllte Blüten. Jedoch gibt es auch Arten mit einfachen Blüten und solche, die denen des Hibiskus ähneln. Andere sind stark mit Staubblättern besetzt. Gerade die Blüten der seltenen Baumpfingstrosen zeigen imposante Blüten, die den Betrachter verzücken.

Die Blüten erscheinen im Frühjahr bis -sommer und duften häufiger intensiv. Die Farbpalette reicht von Weiß und Gelb über Rosa und Rosé hinzu einem kräftigen Rot. Sie stehen endständig an den Blütenstielen und sind zwittrig ausgebildet. Die Anzahl der Kelch- und Kronblätter, sowie der Staubblätter variiert stark innerhalb der Familie.

Frucht

Aus bis zu fünf Fruchtblättern mit ihren Samenanlagen entwickeln sich ledrige Balgfrüchte. Diese enthalten Samen, die mit bis zu 1,3 Zentimetern ausgesprochen groß wachsen. Sie sind dunkel und glänzen teilweise in einem tiefen Schwarz.

Wuchs

Der Wuchs der Paeoniaceae unterscheidet sich zwischen den Arten, die als Staude wachsen und den Strauchpäonien, die gleichermaßen als Halbsträucher anzutreffen sind. Auch wächst eine Art als Baumpfingstrose.
Allen gemeinsam sind ausgeprägte Rhizome, die als Überdauerungsorgane fungieren. Bei den Staudenartigen welken die Stängel und sterben zum Winter hin ab. Die übrigen Arten bilden verholzende Pflanzenteile, die dauerhaft sind.

Standort

Die Pfingstrosengewächse finden sich natürlich vorkommend überwiegend in Wäldern. Doch besiedeln sie auch steppenartige Gebiete und sind in Rasengesellschaften anzutreffen. Oftmals finden sie sich in bergigen Regionen. Bei uns heimische Arten bevorzugen kalkhaltige Untergründe.

Verbreitung

Ihr Vorkommen erstreckt sich über die gemäßigten bis subtropischen Zonen der Nordhalbkugel. Vor allem ist sie in China und Südeuropa verbreitet. Sie wächst auch auf dem Kaukasus und im nordwestlichen Amerika.

Nutzung

Die Gewächse dieser Pflanzenfamilie sind aufgrund ihrer Blüten seit langer Zeit beliebte Zierpflanzen. Es sind zahlreiche Zuchtformen erhältlich, die weltweit Parks und Gärten schmücken. Gerne verwendet die Floristik sie als Schnittblumen.
Verschiedene Pflanzenteile, wie Kronblätter, Rhizome und Wurzeln fanden als Heilmittel in früheren Zeiten Einsatz. Die Pfingstrosengewächse galten in der volkstümlichen Heilkunde als Gichtrosen, die gegen das Leiden helfen sollten. Heute gilt das Gewächs nicht als wirksam und hat keinen medizinischen Nutzen. Beliebt ist der Duft der Pfingstrosen in der Kosmetik und findet sich in Cremes und Parfüm.

Pflege/Schnitt

Werden Arten der Pfingstrosengewächse im Garten kultiviert, stehen sie bevorzugt an geschützten Standorten. Der Boden ist idealerweise feucht und zeigt keine Staunässe. Im Winter haben die Päonien ihre Ruhezeit. Ein Düngen in dieser Zeit ist nicht ratsam, eine schützende Decke aus Reisig fördert auch bei den winterharten Gewächsen das Bilden neuer Blütenknospen. Zum Zeitpunkt des Austriebs gemulcht oder düngt der Gärtner sie. Auf ein Teilen der Wurzeln oder ein Umpflanzen reagieren die Gewächse empfindlich.

Krankheiten/Schädlinge

Mit Schädlingen kämpfen die Pfingstrosen in der Regel nicht, sogar Schnecken meiden die Blätter der Paeoniaceae.

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