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Eigenschaften

  • Bäume, Sträucher oder einjährige krautige Pflanzen
  • produzieren Kapselfrüchte oder Beeren
  • meist fünfzählige Blüten
  • traubiger oder zymöser Gesamtblütenstand
  • krautige, ledrige oder fleischige Blätter

Eskalloniengewächse

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Die Familie der Eskalloniengewächse (bot. Escalloniaceae) gehört zur Ordnung der Escalloniales. Sie sind die einzige Familie innerhalb dieser Ordnung, die zur Klasse der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida) zählt. Eskalloniengewächse teilen sich in sieben bis neun Gattungen auf.

Darüber, ob die Polyosma zu den Eskalloniengewächsen gehört, sind sich Botaniker uneins. Die Angiosperm Phylogeny Group klassifiziert sie als Gattung innerhalb der Eskalloniengewächse und zählt davon ausgehend rund 130 Arten. Mit rund 60 Arten macht die Gattung der Polyasma selbst dann den artenreichsten Teil der Familie aus. Andere Botaniker ordnen die Polyosma innerhalb einer eigenen Familie (Polyosmaceae) ein. Von den verbleibenden Gattungen macht die Escallonia Mutis ex L. f. mit rund 40 Arten den größten Anteil aus.

Blatt

Die einfachen Laubblätter der Eskalloniengewächse sind spiralig oder gegenständig am Stängel angeordnet. Einige Arten bilden Wirtel, also zwei oder mehr Blätter pro Knoten. Die Blattspreiten sind fiedernervig und ihre Ränder gesägt, gekerbt, gezähnt oder gelappt. Die Laubblätter verfügen über einen Stiel und haben eine krautige, ledrige oder fleischige Struktur. Nebenblätter sind nicht vorhanden.

Blüte

Eskalloniengewächse tragen zwittrige Blüten, die radiärsymmetrisch angeordnet und von einer doppelten Blütenhülle umschlossen sind. In den meisten Fällen bilden sie fünf Kronblätter aus. Diese sind freistehend, verwachsen und überlappend oder sich berührend. Meist verfügen sie darüber hinaus über fünf Kelchblätter, die frei stehen oder röhrenförmig verwachsen. Zwischen unterschiedlichen Arten variiert die Zahl der Kron- und Kelchblätter von vier bis neun.

Bei den meisten Arten sind mehrere Blütenkreise vorhanden, die fünf freie Staubblätter beinhalten. Nur der innere Kreis verfügt über fruchtbare Staubblätter. Die bis zu sechs aufrechten Fruchtblätter wachsen ober- oder unterständig und stehen bei einigen Arten frei und sind bei anderen verwachsen. Die Blüten weisen bis zu sechs lange Griffel auf, die narbenbündig wachsen. Der Gesamtblütenstand ist seiten- oder endständig, traubig oder zymös und beinhaltet Tragblätter. Einzig die Tribeles australis verfügt über endständige Einzelblüten.

Frucht

Die Pflanzen bilden Kapselfrüchte oder Beeren, die häufig viele Samen enthalten.

Wuchs

Eskallonien wachsen in diversen Ausformungen. In den meisten Fällen kommen sie als in der Regel immergrüne Bäume oder aufrechte Sträucher vor. Seltener wachsen sie als einjährige krautige Pflanzen. Immer sind die Pflanzen unbehaart.

Verbreitung

Arten der Eskalloniengewächse sind im östlichen Himalaya, südlichen China, im nordöstlichen Australien und Neuseeland sowie Zentral- und Südamerika heimisch. Auf dem afrikanischen Kontinent kommen sie nicht vor, wachsen aber auf der östlich von Madagaskar gelegenen Insel Réunion im indischen Ozean. Den mitteleuropäischen Winter überstehen die Pflanzen nicht.

Nutzung

Arten der Eskalloniengewächse sind als Zierpflanzen in Parks und Gärten beliebt.

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Andenstrauch (Escallonia)
Andenstrauch

Escallonia

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