Färber-Scharte

Serratula tinctoria

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  • insektenfreundlich
  • kompakter Wuchs
  • attraktive Blütenstände
  • winterhart
  • pflegeleicht, genügsam

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs gut verzweigte Staude, strauchartiger Wuchs, locker buschig, aufrecht
Wuchsbreite 30 - 40 cm
Wuchshöhe 30 - 60 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe rosa-violett
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juli - Oktober

Frucht

Frucht nussähnliche Schließfrüchte

Blatt

Blatt schmal lanzettlich, zugespitzt, glattrandig oder fein gesägt, gefiedert
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten insektenfreundlich, alte Heil- und Färberpflanze, winterhart
Boden trocken bis frisch, gut durchlässig, normal, humos, lehmig, mäßig nährstoffreich
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 6 - 10 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Pflanzgefäß, Bienenweide, Vasenschnitt
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Die Färber-Scharte ist eine weit verbreitete heimische Wildstaude, die auch in einem naturnahen Garten eine gute Figur macht und vielseitig kombiniert werden kann. Sie hat mindestens drei Unterarten, gehört zur Familie der Korbblütler und zur Gattung der Scharten. Die körbchenförmigen Einzelblüten, die sowohl von der Form als auch von der rosa bis violetten Farbe ein wenig an Disteln erinnern, stehen an rispigen, doldenartig abgeflachten Blütenständen. Es können bis zu drei Blüten in enger Verzweigung entstehen. Die lockeren Blüten mit zahlreichen dünnen Röhrenblüten wirken ein wenig struppig und sind ein guter Pollenlieferant für nützliche Schwebfliegen, zahlreiche Wildbienen, Honigbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer. Serratula tinctoria trägt ihre frühere Verwendung als Färberpflanze für Stoffe im botanischen und im deutschen Namen. Die Wildstaude und alte Heilpflanze mit wundheilender Wirkung ist vollkommen unempfindlich gegen Schnecken und verfügt über eine sehr gute Winterhärte bis -23° C. Die krautige Pflanze vermehrt sich, ähnlich wie Löwenzahn, über ihre vom Wind fortgetragenen Samen ganz von selbst. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Färber-Scharte erstreckt sich über ganz Europa von Portugal bis weit nach Russland, bis zur Türkei und nach Vorderasien und nach Nordafrika.

Die anpassungsfähige, robuste und pflegeleichte Färber-Scharte gedeiht in sonnigen und halbschattigen Lagen. In ihren natürlichen Habitaten wächst sie auf eher mageren Böden auf Wiesen und Moorwiesen sowie in offenen Wäldern, an Waldrändern und an Wegen auch in besiedelten Gebieten mit dörflichem und urbanen Charakter. Bei einer Kultur im Garten oder im Pflanzgefäß für den Balkon und die Terrasse benötigt die Wildstaude einen trockenen bis frischen, gut durchlässigen, normalen, humosen, eher lehmigen und nur mäßig nährstoffreichen Boden. Mit trockenen Perioden kommt die Färber-Scharte gut zurecht, freut sich aber über gelegentliche Wassergaben. Ansonsten braucht sie kaum gärtnerische Zuwendung und Pflege. Sie erreicht Wuchshöhen von 60 und Wuchsbreiten von etwa 40 Zentimetern. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Ende Juli bis in den Herbst hinein. Die flach wurzelnde, sommergrüne Staude mit ihren hübschen rosafarbenen bis violetten Strahlenblüten und den schmal lanzettlichen, glattrandigen oder fein gesägten, mittelgrünen, wechselständig angeordneten Blättern, die bodennah gefiedert sind, kann gut als Schnittblume in gemischten sommerlichen Wiesensträußen verwendet werden. Soll die Staude gezielt ausgesät werden, bieten sich dafür sowohl der März und der April als auch der September und der Oktober an. Die Samen sollten mit Erde bedeckt werden. Sie keimen bei Kälte und bei Wärme innerhalb von zwei bis drei Wochen gleichermaßen gut.

Die Färber-Scharte ist eine ausdauernde, mehrjährige Pflanzen mit einem knotigen Wurzelstock, die im Winter unscheinbar wird oder sich zurückzieht. Sie kann zwischen März und Oktober gepflanzt werden. Ein Rückschnitt sollte gegebenenfalls nach dem Winter bodennah erfolgen. Sie enthält vor allen in den Blättern den Farbstoff Serratulin, der als Färbemittel eingesetzt einen gelblichen bis leicht grünen Farbton erzeugt. Durch eine Mischung mit Indigo erreicht man kräftige grüne Farbtöne. Serratula tinctoria eignet sich besonders gut für naturnahe Gärten und Bauerngärten, wo sie in gemischte Staudenbeete oder auf blühende Wiesen gepflanzt oder gesät werden kann. Sie kann mit zahlreichen anderen Stauden und Wildstauden vergesellschaftet werden. Optisch ansprechen lässt sich die Färber-Scharte vor allem auf einer Sommerwiese mit dem Gewöhnlichen Hornklee, mit der Kleinen Braunelle, mit der Gewöhnlichen Kornrade, dem Sommer-Adonisröschen, der Knoblauchsrauke, dem Wiesenschaumkraut und mit verschiedenen Laucharten kombinieren.

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