Färber-Hundskamille

Anthemis tinctoria

Ursprungsart
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  • heimische Staude
  • angenehmer Blatt- und Blütenduft
  • exzellente Bienenweide

Wuchs

Wuchs buschig, aufrecht, horstbildend, manchmal leicht standschwach
Wuchsbreite 45 - 50 cm
Wuchshöhe 30 - 60 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe goldgelb
Blütenform strahlenförmig
Blütengröße mittel (5-10cm)
Blütezeit Juni - September

Frucht

Frucht Samen ohne Pappus

Blatt

Blatt fiederartig, tief eingeschnitten, weich, aromatischer Duft
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe graugrün

Sonstige

Boden trocken, gut durchlässig, sandig, mineralisch, steinreich
Duftstärke
Jahrgang 1753
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 45 cm Pflanzabstand, 4 bis 6 Stück pro m²
Standort Sonne
Verwendung Freiland, Steppenheide, Steinanlagen, Felssteppen, Böschungen
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Die zu den Korbblütlern gehörende Staude wurde einst als Färberpflanze verwendet. Die Färber-Hundskamille (bot. Anthemis tinctoria) ist in Mitteleuropa heimisch und überzeugt mit ihren strahlend gelben Blüten. Besonders in Gruppe gesetzt, kann sie den ganzen Garten zum Leuchten bringen. Meist ist sie unter der Bezeichnung Färberkamille bekannt. Diesen Namen verdankt sie selbstverständlich dem intensiv leuchtend gelben Blütenkleid. Der gelbe Farbstoff, den die Blüten der Staude enthalten, diente früher dem Einfärben von Wolle.

Mit ihrem Wuchs erreicht die Färber-Hundskamille (bot. Anthemis tinctoria) durchschnittlich eine Höhe von 30 bis 60 Zentimeter. Im oberen Teil ihrer Erscheinung zeigt sie sich oft leicht verzweigt. Sie gehört zu den ausdauernden Stauden im Garten. Die Blätter der Pflanze sind fiederartig und von graugrüner Farbgebung. Die Blütenmitte ist groß. Von hier gehen die vielen, dicht aneinander stehenden Blütenblätter hervor. Sie sind als strahlenartig zu beschreiben. Die goldgelben Blüten wirken wir kleine Sonnen und strahlen ebenso schön, hell und beeindruckend im Garten. Der Gartenbesitzer wird sich freuen, denn die Blütezeit der Färber-Hundskamille (bot. Anthemis tinctoria) ist äußerst lang. Den ganzen Sommer über thront die Staude in den Beeten. Die Blühzeit fängt im Juli an und zieht sich bis in den September hinein. Aufgrund dieser langen Blütezeit ist sie ein guter Kontrastgeber für andere Stauden in den Beeten.

Färber-Hundskamille (bot. Anthemis tinctoria) lässt sich ausgezeichnet mit anderen Pflanzen im Beet kombinieren. Rot oder blaublühende Nachbarn sind denkbar passende Schönheiten, mit denen die Staude um die Wette blüht und ein buntes Treiben schafft. In Gruppe mit mehreren Stauden ihrer Art, wächst sie zu einem beeindruckenden Blütenflor heran. Diesen Anblick genießt jeder. Der Boden sollte für die Färber-Hundskamille trocken und gut durchlässig sein. Staunässe gilt es zu vermeiden. Viel besser kommt die Staude mit trockenen Böden aus, die über sandige, mineralische und steinreiche Eigenschaften verfügen. Sie ist wärmeliebend und neutrale Böden sind für die Pflanze kein Problem. Insgesamt zeigt sich die Anthemis tinctoria anspruchslos und pflegeleicht. Sonneneinstrahlung am Standort ist vorteilhaft. Sie liebt einen vollsonnigen Standort, passend zu ihren optischen Reizen. Die wärmeliebende Färber-Hundskamille gilt als voll frosthart. Ist ein passender und idealer Standort für die Staude gegeben und ein kräftiger, gesunder Wuchs ermöglicht, ist sie weniger anfällig für Mehltau. Um die Lebensdauer der Anthemis tinctoria zu erhöhen, empfiehlt sich ein Rückschnitt direkt nach der Blüte. Dieses Vorgehen kräftigt den Wuchs der Staude und stärkt sie für den bevorstehenden Winter.
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Hövelhof
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Färberkamillen

Ich habe eine Reihe von Färberkamillen angepflanzt, die schon im ersten Jahr schön blühten und auch problemlos wiedergekommen sind. Sie stehen neben Frauenmanteln, Agastachen, Malven und Majoran und Oregano am Teich, daneben kugelköpfiger Lauch, insgesamt ein sehr harmonisches und insektenfreundliches Gebilde.
vom 18. March 2020

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
2016 gepflanzt, ist die Hundskamille fast komplett eingegangen. Nur noch holzige, vertrocknete Stängel sind übrig, an denen vereinzelt etwas grünes wächst. Was habe ich falsch gemacht?!
von einer Kundin oder einem Kunden aus Lahnau , 23. April 2018
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Die Färber-Hundskamille verträgt zu feuchte Standorte nicht. Dies ist somit sehr wahrscheinlich nach dem nassen Jahr 2017. Dazu kommt noch der späte und recht starke Frost im Frühjahr 2018, der ein weiterer Grund sein kann. Besonders wenn die Färber-Hundskamille bereits im Austrieb war. Am besten gefallen ihr einfach trockene Sand- und Lehmböden.


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