Chinesischer Tulpenbaum

Liriodendron chinense

Ursprungsart
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  • stattlicher Solitär
  • Flügelnüsschen
  • insektenfreundlich
  • schöner Großbaum
  • bevorzugt warme Standort

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Wuchs

Wuchsbreite 800 - 1500 cm
Wuchsgeschwindigkeit 30 - 60 cm/Jahr
Wuchshöhe 1500 - 3000 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grün bis gelb
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - Juli

Frucht

Frucht zapfenähnliche Fruchtstände aus Flügelnüsschen

Blatt

Blatt breit, vierlappig, eingekerbte Spitze
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün, Unterseite bläulich schimmernd

Sonstige

Besonderheiten stattlicher Solitär, dezenter Blütenduft
Boden tiefgründig, humos, frisch bis feucht, durchlässig
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, lockeres Gruppengehölz, Parkbaum, Allee
Wurzelsystem Herzwurzler
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Der Chinesische Tulpenbaum aus der Familie der Magnoliengewächse ist ein attraktiver, laubabwerfender Großbaum, der an geeigneten Standorten in Mitteleuropa eine Höhe von bis zu 30 m erreichen kann. Die Krone ist zunächst kegelförmig und geht bei älteren Bäumen in ein ausladenderes Breitenwachstum über. Für die Einzelstellung im Garten ist Liriodendron chinense besonders gut geeignet. Des Weiteren findet man den Baum häufig in Parkanlagen und für die Gestaltung von Alleen. Sollen auf einer Freifläche mehr als ein Chinesischer Tulpenbaum stehen, bietet sich als Richtwert eine Fläche von 80 m² pro Baum an. Die Unterpflanzung ist problemlos möglich. Als geeignete Arten mit kompatiblen Ansprüchen kommen zum Beispiel Farne oder schattenverträgliche Stauden wie Lungenkraut, Purpurglöckchen, Funkien oder Balkan-Storchschnabel infrage.

In der Blütezeit des Chinesischen Tulpenbaums von Ende Mai bis Anfang Juli bildet er kleine, kelchförmige Blüten von grüngelber Farbe aus. Sie verströmen einen leicht süßlichen Duft, der in unmittelbarer Nähe des Baumes wahrnehmbar ist. Der dezente Fruchtschmuck besteht aus zapfenähnlichen Fruchtständen, die durch Flügelnüsschen gebildet werden. Das Laub ist von intensiver mittelgrüner Farbe, die im Herbst einen charmanten gelblichen Ton annimmt. Je nach Witterung verliert der Chinesische Tulpenbaum von Ende Oktober bis Anfang Dezember seine Blätter. Gartenfreunde können das Laub als ergiebiges Braunmaterial in den Kompost geben, am besten mit Rasenschnitt und organischen Küchenabfällen gemischt. Bei sehr stark verdichtetem Boden ist im Fall von Neupflanzungen die Auflockerung bis zu einer Tiefe von 150 cm sinnvoll. Die Durchwurzelung fällt dem Baum dann deutlich leichter. Der Boden-pH liegt idealerweise im leicht sauren bis neutralen Bereich zwischen 5,5 und 6,5. Ist der Untergrund zu alkalisch, können Eichen- oder Buchenlaubkompost sowie Rindenhumus bei der Absenkung des Boden-pHs helfen. Umgekehrt hilft die Zugabe von Gartenkalk bei der Erhöhung des pH-Werts, falls der Boden zu sauer ist. Der Lichtbedarf von Liriodendron chinense ist relativ hoch, sodass ein vollsonniger Standort besonders gut geeignet ist. Lichter Halbschatten wird jedoch in der Regel toleriert. Mäßige Düngergaben mit organischem Langzeitdünger sind nur bei Jungbäumen bis zu drei Jahren zwingend erforderlich.

Die Trockenheitstoleranz des Chinesischen Tulpenbaums ist moderat bis gering, sodass ein frischer bis feuchter Boden am Standort von Vorteil ist. Durch das tiefgründige Einarbeiten von humosem Material und Lehm lässt sich die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens an die Bedürfnisse des Baumes anpassen. Um den Wasserverlust durch Verdunstung zu reduzieren, können Gartenfreunde die Baumscheibe mulchen. Neu gepflanzte Bäume benötigen außerdem zwei- bis dreimal in der Woche ca. 30 l Wasser, das am besten über einen Gießring verabreicht wird. Bei Jungbäumen über drei Jahren genügen einmal 30 l Wasser pro Woche. Einen ausgewachsenen Chinesischen Tulpenbaum muss man nur gießen, wenn die Trockenheit im Sommer länger als eine Woche andauert. Die empfohlene Wassermenge liegt dann bei 60 l.

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