Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz

Annona cherimola

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs schlank wachsender Strauch, kleiner Baum
Wuchshöhe 150 - 200 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe grünweiß
Blütezeit April - Juni

Frucht

Frucht herzförmig, apfelgroß
Fruchtschmuck
Geschmack fruchtig

Blatt

Blatt oval, spitz zulaufend
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten aromatisches Fruchtfleisch, Topfkultur, samtweiches, duftendes Laub, schlanker Wuchs
Boden frisch, durchlässig, humos
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Topfkultur
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Die Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz ist hierzulande wenig bekannt. Die tropischen Früchte haben eine hellgrüne bis blaugrüne, gepanzert wirkende Schale. Dieser Effekt entsteht durch facettenartige Abplattungen, die einen massiven Eindruck machen. Aufgeschnitten ist erkennbar, wie dünn die Schale ist. Eine reife Frucht ändert nicht ihre Farbe, sie bleibt hellgrün. Die Größe einer Cherimoyafrucht ist vergleichbar mit der eines mittelgroßen bis großen Apfels. Ihre Form ist eher herzförmig. Das Fruchtfleisch erscheint cremegelb und ist leicht faserig wie bei einer Ananas. Im Fruchtfleisch stecken mehrere 2 cm große schwarze Kerne, die sich leicht entfernen lassen. Der Geschmack eines Rahmapfels ist köstlich, süß, fruchtig, unverwechselbar. Das Aroma erinnert an eine Mischung aus Erdbeere, Birne, Honigmelone oder Mango. Wer eine reife Cherimoya gekostet hat, wird auf diesen einzigartig individuellen Geschmack nicht mehr verzichten wollen. Annona cherimola stammen ursprünglich aus Südamerika, werden heute in Portugal, Spanien, Italien oder auf den Kanarischen Inseln angebaut. Grundsätzlich gedeihen Cherimoya überall dort, wo auch Zitrusfrüchte angebaut werden. Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz wachsen in ihrer südamerikanischen Heimat zu stattlichen bis zu 600 cm hohen Bäumen heran. In Europa in Topfkultur erreichen sie im Unterschied dazu eine maximale Höhe von etwa 200 cm. Ihre Wuchsform ist locker verzweigt und schlank. Damit können sie problemlos in Wohnräumen ihren Platz finden. In ihrer südamerikanischen Heimat ist Cherimoya immergrün. Die hierzulande in Topfkultur gezogene Pflanzen verlieren zum Jahreswechsel ihre Blätter und treiben im April erneut kräftig aus.

Die hellgrünen, bis zu 15 cm langen Blätter der Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz weisen deutlich sichtbare Blattadern auf, die vertieft verlaufen. Dadurch entsteht der Eindruck eines welligen Blatts, ähnlich der Buchenblattstruktur. Die ovalen, zugespitzten Blätter sind wechselständig angeordnet und an der Unterseite leicht behaart. Manchmal geht ein feiner Duft von ihnen aus. Annona cherimola bildet in unserem Klima vom Frühjahr bis in den Sommer ihre unauffälligen, weißgrünen Blüten an Kurztrieben der Zweige. Sie erscheinen einzeln oder in kleinen Büscheln am Holz des Vorjahres. Eine Blüte besteht aus drei länglich fleischigen, weißgrünen Blütenblättern. Diese umschließen wie ein Ring die männlichen und weiblichen Anlagen. Wird eine Blüte bestäubt, entwickelt sich aus ihr eine köstliche Frucht. In Südamerika übernehmen spezielle Insekten diese Aufgabe. Diese existieren in Europa nicht. Eine Bestäubung der Blüten mit einem Pinsel ist möglich. Bis zur Fruchtreife vergehen vier bis fünf Monate.

Die Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz benötigt durchlässige Erde. Hier hat sich bewährt, normale Kübelpflanzenerde mit Sand, Tongranulat, Lava oder kleinen Kieselsteinen zusätzlich aufzulockern. Cherimoya verträgt keine Staunässe. Annona cherimola ist nicht winterhart. Im Kübel kultivierte Pflanzen bieten dem Gärtner im jahreszeitlichen Wechsel verschiedene Standorte. Ab Mitte Mai findet eine Cherimoya ihren Platz auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Sie fühlt sich an warmen, sonnigen bis halbschattigen Plätzen am wohlsten. Im Winterhalbjahr braucht sie in einen beheizten, hellen Standort im Haus mit einer Überwinterungstemperaturen von mindestens 10° bis 15° C. Die Sträucher überwintern auch in gut belichteten Wohnräumen. Cherimoya / Rahmapfel / Ochsenherz benötigt mäßiges Gießen, ohne auszutrocknen. Im Sommer benötigen die Pflanzen, besonders wenn sie im Freien stehen, mehr Bewässerung. Im Winter wird deutlich weniger gegossen. Hier kann sich der Gärtner an der Pflege von Zitrusfrüchten orientieren.

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