Blassgelber Klee

Trifolium ochroleucon

Ursprungsart
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  • sehr insektenfreundlich
  • winterhart
  • schöner Bodendecker
  • pflegeleicht, robust
  • auch für Kübel geeignet

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Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, horstig, dicht-buschig, aufrecht, rhizombildend
Wuchsbreite 20 - 30 cm
Wuchshöhe 20 - 50 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelblichweiß bis cremeweiß
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juni - Juli

Frucht

Frucht unscheinbare Hülsenfrüchte

Blatt

Blatt länglich-elliptisch bis lanzettlich, 3-teilige Fiederblättchen, zugespitzt, gezähnt oder glattrandig, behaart
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittel- bis dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten bodendeckend, blütenreich, wärmeliebend, gut frostverträglich
Boden trocken bis frisch, durchlässig, locker, normal, humos, nährstoffarm, kalkarm, toleriert Lehmboden
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 6 - 9 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Stein- und Wildgärten, Kübel, Schnittblume
Lieferinformation: Bestellungen werden aufgrund der Winterperiode voraussichtlich ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert. Sie erhalten von uns vorher eine Mitteilung per E-Mail.
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Der Blassgelbe Klee ist eine sommergrüne Staude, die mit dichter Wuchsform, filigranem Laub und zarten Blütenständen eine unaufdringliche, aber markante Wirkung im Garten entfaltet. Er wächst horstig und kompakt, bleibt mit 20 bis 50 cm Höhe und etwa 20 bis 30 cm Breite überschaubar, dabei zugleich standfest. Seine stabilen Stängel erheben sich aufrecht aus einem kurzen Rhizom, das dem Bestand über Jahre hinweg Kontinuität verleiht, ohne überhandzunehmen. Das Laub setzt sich aus den charakteristischen dreigeteilten Fiederblättchen zusammen, die länglich-elliptisch bis lanzettlich gestaltet sind. Mit ihrer mittleren bis dunkelgrünen Färbung, der zugespitzten Form und der feinen Behaarung entsteht ein samtiges Erscheinungsbild, das (bot.) Trifolium ochroleucon von anderen Stauden abhebt. Im Hochsommer tritt die Blüte in den Vordergrund: Von Juni bis Juli schmücken ährenförmige, kugelig beginnende und später oval verlaufende Köpfchen die Pflanze. Die kleinen, einfachen Einzelblüten erstrahlen zunächst in einem gelblich-weißen bis cremeweißen Ton, der beim Verblühen sanft ins Rotbraune übergeht - ein Farbwandel, der Lebendigkeit und Abwechslung in die Umgebung bringt. Der Blütenstand ragt majestätisch über das Laub hinaus, wodurch die Pflanze besonders während der Sommerwochen Leichtigkeit ausstrahlt. Für den Gärtner eröffnet der Blassgelbe Klee eine Fülle von Möglichkeiten: Er bereichert Rabatten, Gruppenpflanzungen und Beete, wirkt in Stein- und Wildgärten authentisch und lässt sich selbst im Kübel kultivieren. Darüber hinaus eignet er sich als Schnittblume, deren feine Blütenstände in Kombination mit farbkräftigeren Arten einen reizvollen Kontrast bilden.

Der Blassgelbe Klee gedeiht besonders gut an sonnigen Plätze, wenngleich er auch Halbschatten mit mindestens vier Stunden direkter Sonneneinstrahlung akzeptiert. Beim Boden erweist er sich ebenfalls als bemerkenswert flexibel: Trocken bis frisch, durchlässig und locker - normale Gartenerde genügt diesem Hülsenfrüchtler (Fabaceae) völlig aus, solange diese nicht zu Staunässe neigt. Diese Staude steht gern in mageren, nährstoffarmen Böden ohne Kalkgehalt. Lehmboden akzeptiert er, wenn er nicht zu schwer ist und Wasser am Ablaufen hindert. Diese Anpassungsfähigkeit macht ihn gerade in wilden Pflanzgestaltungen wertvoll, da er auch auf Flächen gedeiht, die nicht intensiv vorzubereiten ist. Als Vertreter der Hülsenfrüchtler trägt er zudem zur natürlichen Anreicherung des Bodens bei, indem er über seine Wurzeln Stickstoff bindet. Dadurch verbessert er langfristig die Qualität des Standorts und leistet einen ökologischen Beitrag im Garten. Für eine geschlossene Fläche empfiehlt es sich, sechs bis neun Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen, wodurch rasch ein flächendeckender Teppich entsteht. In Wildgärten kommt sein ländlicher Charme besonders gut zur Geltung, während der Blassgelbe Klee in Kombination mit Stauden wie Storchschnabel, Salbei, Schafgarbe oder Katzenminze abwechslungsreiche Bilder erzeugt. Seine Eignung für unterschiedlichste Gestaltungen reicht von geordneten Beeten über naturhafte Anlagen bis hin zu attraktiven Kübelbepflanzungen.

Auch in der Pflege verlangt der Blassgelbe Klee wenig Aufwand sowie unkomplizierte Maßnahmen, was ihn zu einer empfehlenswerten Wahl für Einsteiger macht. Während der Vegetationsperiode benötigt er nur gelegentlich Wasser, denn selbst längere Trockenphasen übersteht er mit einer gewissen Gelassenheit, sofern es sich nicht um eine frische Einpflanzung handelt. Ein Düngen ist unnötig; lediglich in sehr mageren Böden kann eine sparsame Gabe eines organischen Düngemittels das Wachstum sanft unterstützen. Der Schnitt erfolgt entweder im Spätherbst, wenn das Laub eingezogen ist, oder im zeitigen Frühjahr, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Ein vollständiger Rückschnitt sorgt dafür, dass (bot.) Trifolium ochroleucon in der kommenden Saison wieder frisch austreibt und ihre kompakte Form behält. Seine Robustheit kommt besonders im Winter zum Ausdruck: Temperaturen bis unter -20 °C meistert diese Staude in der Regel unproblematisch; ein Winterschutz ist in den meisten deutschen Klimazonen nicht erforderlich. Damit gehört dieses Schmuckstück zu den frostharten Stauden, die zuverlässig über Jahre hinweg Freude bereiten. Insgesamt lässt sich der Blassgelbe Klee als langlebige, frostverträgliche und zugleich schmuckvolle Staude beschreiben, die mit schlichter Eleganz überzeugt und ohne großen Pflegeaufwand jedes Gartenbild um einen Eyecatcher ergänzt.

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