Bienen-Nährgehölz-Hecke aus 10 Pflanzen

Diese bienenfreundliche Hecke fällt auf!

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  • reiche Blüten über den Sommer hinweg
  • pflegeleicht
  • unterschiedliche Blütenfarben & Blühzeiten
  • besonders interessant für Bienen

Wuchs

Wuchs gut verzweigt, von kompakt wachsend bis Großstrauch
Wuchsbreite 70 - 700 cm
Wuchsgeschwindigkeit 5 - 150 cm/Jahr
Wuchshöhe 100 - 1000 cm

Blüte

Blütenfarbe verschiedene Blütenfarben
Blütezeit März - Oktober

Blatt

Laub laubabwerfend
Laubfarbe verschiedene Grüntöne

Sonstige

Besonderheiten Blüten von Frühjahr bis Herbst
Boden locker und humos, durchlässig
Duftstärke
Pflanzenbedarf Abstand mindestens 100 cm zueinander
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Als Mischhecke, auch Einzeln oder in Gruppen
Warum sollte ich hier kaufen?
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Bienennährgehölze pflanzen und bedrohten Arten helfen! Eine angepflanzte Hecke aus Bienennährgehölzen bietet Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Schwebfliegen und vielen anderen Insekten ein unglaubliches Blütenangebot. Auf diese Weise erhalten eine Vielzahl von Insekten ein beständiges und lange anhaltendes Angebot verschiedenster Blüten. Außerdem versorgt sie viele Vögel und andere Kleintiere mit Nahrung und Lebensraum. Frühblühende Gehölze, wie beispielsweise die Sal-Weide (bot. Salix caprea) oder die Grauweide (bot. Salix cinerea) oder die Salbeiweide (bot. Salix aurita), gehören im Anschluss an den Winter zu den wichtigsten Nahrungsquellen. Nektar und Pollen stellen eine elementare Grundlage zur Ernährung der ersten Bienenbrut dar. Im Frühling gesellt sich die Weigelie 'Bristol Ruby' (bot. Weigela 'Bristol Ruby'), Weigela 'Lucifer' ® oder Weigela 'Purpurea' hinzu. Wenn das sommerliche Angebot an Blüten abnimmt, versorgt der Sommerflieder / Schmetterlingsstrauch (bot. Buddleja davidii purpurfarben z.B. 'Pink Delight' , Royal Red, Cardinal usw.) die späten hungrigen Gäste. In der Zeit von Juli bis Oktober steht er, duftend und reizvoll, als dekorative Nahrungsquelle vielerlei Insekten zur Verfügung.

Vielfältigkeit ist im Garten auf keinen Fall zu unterschätzen. Um den Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ein konstantes Nahrungsangebot zu servieren, ist es wichtig, beim Kauf der Pflanzen, ein Auge auf die Artenvielfalt zu haben. Die Bienennährgehölz-Hecke ist optimal aufgestellt, da sie konstant Nahrung bietet. Idealerweise ab dem beginnenden Frühling und durchgängig bis in den Herbst hinein. Bereits früh im Jahr fliegen die ersten fleißigen Hummeln auf der Suche nach Nahrung durch den Garten. Bei noch kühlen Temperaturen beginnen sie mit ihrer Nahrungssuche. Vielfach lässt das Angebot an Pollen und Nektar spätestens im Sommer schlagartig nach. Dieser Umstand ist ein möglicher Grund für das scharenweise, sommerliche Sterben der Hummeln. Bei einer optimal gewählten Bienennährgehölz-Hecke, wirkt der Gärtner diesem plötzlichen Nahrungsmittel-Notstand entgegen. Nicht alleine die Insekten lieben diese Art der Futterquelle. Vögel profitieren von den Beeren, die später aus den Blüten einiger Sorten entstehen. Auch der Gärtner hat seine Freude an den herrlich blühenden, duftenden und das natürliche Gleichgewicht unterstützenden Gehölzen.

Die bis zu zwei Meter hoch werdende Hecke bietet viele Gründe, um im eigenen Garten einen Platz zu erhalten. Die schönste Pflanzzeit für diese schönen Gewächse ist der Herbst. Wir haben mit diesem Sortiment eine Auswahl an Pflanzen zusammengestellt, die sich in ihrer Kombination als kontinuierliche Nahrungsquelle vieler Nützlinge präsentieren. Sehr früh im Jahr ist das Nahrungsangebot für Bienen und Hummeln ausgesprochen begrenzt. Im späten Sommer bis Herbst tritt die gleiche Situation erneut ein. Dem kann der Gärtner mit einer guten Auswahl von Heckenpflanzen entgegenwirken. So sind die kleinen, fleißigen und für uns alle wichtigen Insekten, durch das Gartenjahr hindurch bestens versorgt.

In dieser Auswahl befinden sich fünf verschiedene Pflanzen. Jede davon ist zweimal vertreten. Gerne stellen wir die einzelnen Exemplare vor:

Die Sal-Weide (bot. Salix caprea, die Salix cinerea, die Salix aurita, die Salix daphnoides) ist eine schnell wachsende Art, die sich anspruchslos und pflegeleicht zeigt. Sie erträgt Trockenheit und Überschwemmungen. Ihre anfänglich silbrigen und später gelben Blüten, erscheinen in der Zeit von März bis Mai. Die auf große Entfernung erkennbaren Kätzchen leuchten weitläufig. Die bräunlichen Triebe und die kräftig behaarten eiförmigen Blätter sind markant und erkennbar. Für Honigbienen und Hummeln ist die Sal-Weide eine der ersten wichtigen Futterpflanzen. Zudem ist sie in vielen Häusern eine beliebte Frühlings-Dekoration.

Die Schwarze Apfelbeere (bot. Aronia melanocarpa) trägt den Beinamen Kahle Apfelbeere. Sie schmückt sich mit einem glänzend grünen Blätterkleid. Die weißen Blüten der Apfelbeere erscheinen im Mai. Die schwarzen, erbsengroßen Beeren sind im August bis September reif. Die Früchte profitieren von einem hohen Vitamin C-Gehalt. In der Küche weiterverarbeitet, sind diese Beeren ein Hochgenuss als Marmelade, Gelee, Saft oder Likör. Auch als Naschfrucht sind sie eine leckere und gesunde Variante.

Die Gewöhnliche Traubenkirsche / Faulbaum / Kupferfelsenbirne (bot. Prunus padus oder Rhamnus frangula oder die Amelanchier lamarckii) führt den Blütenreigen, aus dem Mai heraus und in den Juni hinein, weiter. Dieser mehrstämmige Großstrauch ist ein anspruchsloser und toleranter Gartenbewohner. Bei diesem herrlichen Strauch ist ein Wildverbiss nicht zu befürchten. Seine extreme Frosthärte, kombiniert mit einem hohen Ausschlagvermögen, machen ihn zu einem beliebten Heckenelement. Die essbaren Früchte sind leicht bitter und gesunde Bestandteile von Marmelade, Saft oder Essig.

Die Weigelie 'Bristol Ruby' (bot. Weigela 'Bristol Ruby' / die Weigela florida oder eine andere Sorte der Weigelie) unterstützt das Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge erstmalig von Juni bis Juli. Danach folgen weitere Nachblüten. Ihr flaches Wurzelwerk streckt die 'Bristol Ruby' bevorzugt auf feuchten und nährstoffreichen, nicht verdichteten Böden aus.

Der Sommerflieder / Schmetterlingsstrauch 'Pink Delight' (bot. Buddleja davidii 'Pink Delight', Buddleja davidii 'Royal Red' oder andere Sorten des Sommerflieder bietet die dringend benötigte Nahrung bis in den Herbst hinein. Mit einer Blütezeit von Juli bis Oktober, versorgt er Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere kleine Lebewesen mit lebensnotwendiger Kost und Unterkunft. Der 'Pink Delight' besitzt, unter den verschiedenen Arten des Sommerflieders, die längsten Blütenrispen. Die Rispen erstrahlen in einer traumhaft kräftigen Rosafärbung. Ein Standort in der vollen Sonne ist ein Garant für die schönste Blütenbildung. Das eher flache Wurzelsystem des 'Pink Delight' bevorzugt durchlässige und nicht zu trockene Böden. Für einen kompletten Rückschnitt empfiehlt sich einzig das Frühjahr.

Viele speziell gezüchtete Pflanzen sind wunderschön anzusehen. Allerdings sind viele dieser Züchtungen nicht in der Lage, Pollen und Nektar zu produzieren. Das macht sie für die kleinen, emsig nach Nahrung suchenden Lebewesen wertlos. Auch für die Gehölze selbst, ist der Aspekt des Naturschutzes nicht zu unterschätzen. Einige wertvolle Argumente sprechen für das Anpflanzen einer Bienennährgehölz-Hecke. Viele Gehölze sind durch landschaftliche Abnutzung und ansteigende Belastung der Umwelt in ihren natürlichen Bestand zurückgedrängt. Ein naturnaher Garten unterstützt die Artenvielfalt von Gehölzen. Die für die Natur und den Menschen wichtigen Insekten, erhalten in einem natürlich angelegten Garten Nahrung und Lebensraum.

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Kundenbewertungen

Gesamtbewertung

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100% Empfehlungen.

Detailbewertung

Pflanzengesundheit
Duftstärke
Pflegeleicht
Blütenreichtum
Pflanzenwuchs
Anwuchsergebnis

Einzelbewertungen mit Bericht


Haidmühle
besonders hilfreich
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Bienen-Nährgehölz-Hecke

Die Pflanzen sind sehr gut angewachsen. So wie es aussieht möchten es die Pflanzen wärmer und eine längere Vegetationszeit. Für unsere Gegend (Bayerischer Wald auf 1000 m Höhe, mit 5 Monate geschlossener Schneedecke) sind sie vielleicht nicht so geeignet. Ich hoffe, dass sie dieser Jahr wieder antreiben :-)
vom 12. April 2018




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Fragen zu dieser Pflanze

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Wann kann ich die Hecke am besten im Frühjahr pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 4. März 2019
Antwort von
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Jetzt. Optimal ist immer die laublose Zeit, da der Wasserbedarf der Pflanzen auch noch nicht so hoch ist. Die Containerware kann im gesamten Jahr und die Wurzelware nur bis Anfang/Mitte April eingepflanzt werden. Achten Sie nach dem Pflanzen aber immer auf eine ausreichende Wasserversorgung.
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Wie hoch werden die einzelnen Pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Lübben , Spreewald , 22. Februar 2019
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Weide 3-5 Meter
Aronia melanocarpa 1,20 - 2 Meter
Prunus padus ungeschnitten 6 - 10 Meter
Weigela 2 - 3 Meter
Buddleja davidii 2 - 2,5 Meter
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Ist die Hecke blickdicht und könnte als Sichtschutz dienen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 10. Februar 2019
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Haben die Pflanze erst eine gewisse Höhe erreicht und sind ausreichend verzweigt, dann sind sie auch blickdicht.
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Ich möchte eine 35 m lange Thuja-Hecke in meinem Garten durch eine Bienen-Nährgehölzhecke ersetzen.
Wie viele Sets , wie von Ihnen angeboten, benötige ich dafür?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Aurich, Ostfriesland (Nds.) , 23. November 2018
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Wir empfehlen pro Meter grundsätzlich eine Pflanze. Da die Pflanzen jedoch auch auf 1,20 m Abstand gesetzt werden dürfen, genügen 3 Pakete für 35 Meter.
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Zu welcher Jahreszeit pflanzt man die Hecke am besten?
von einer Kundin oder einem Kunden , 1. November 2018
Antwort von
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Der optimale Zeitpunkt ist von Oktober bis April, somit in der laublosen Zeit. Solange der Boden nicht gefroren ist und Sie mit dem Spaten in den Boden gelangen, können Sie die Gehölze pflanzen. Wir empfehlen die Pflanzen noch im November zu pflanzen. Es ist noch ausreichend Zeit.
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Ich möchte gerne die Sträucher in der Nähe meines Obstgartens Pflanzen. Wie viel m² benötige ich dafür? Ich vermute dass ich zu wenig Platz habe. Gibt es die Möglichkeit jeden Stauch nur 1 x zu kaufen(als Set)?
von einer Kundin oder einem Kunden , 11. Oktober 2018
Antwort von
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Als Set bieten wir die Pflanzen nur in dieser Form an. Sie können die Pflanzen aber auch alle einzeln in unserem Shop erhalten.
Für 5 Pflanzen, die auf einer Fläche angepflanzt werden sollen, werden etwa 20 m² benötigt.
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Die Kombination gefällt uns gut. Sind die Sträucher auch bei schweren Lehmböden geeignet? Wie windfest ist die Hecke?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln , 13. August 2018
Antwort von
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Für schwere Böden sind diese Pflanzen leider nicht geeignet. Der Boden muss vor dem Pflanzen entsprechend mit Sand und Pflanzerde verbessert werden. Alle Pflanzen sind gut windfest (zumindest hier an der Küste).
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Wie weit soll man die Bienen Nährgehölz-Hecke von dem Gartenzaun entfernt sein?
von Gia Liem Vu aus Glonn , 21. Juli 2018
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Gerade der Prunus padus wächst als Großstrauch oder baumartig und kann in der Krone recht breit werden. Hält man ihn durch Schnitt im Zaume, dann sollte der Abstand 80-100 cm betragen. Möchte man die Traubenkirschen nicht schneiden, sollte der Abstand drastisch erhöht werden (min. 2 Meter).
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Handelt es sich um einheimische Pflanzen?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Hellmonsödt , 24. Mai 2018
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Leider gelten ein paar nicht als autochton (Gebiets heimisch), da es sich um Hybriden handelt, die so in der Natur nicht vorkommen (wie beispielsweise Sommerflieder und Weigelie). Die schwarze Apfelbeere stammt aus Nordamerika und ist hier definitiv nicht heimisch.
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Kann ich die Bienen-Nährgehölz-Hecke aus 10 Pflanzen auch jetzt im Frühjahr/Sommer pflanzen? Muss ich dabei etwas bestimmtes beachten damit die Pflanzen gut anwachsen?
von einer Kundin oder einem Kunden , 7. Mai 2018
Antwort von
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Die Pflanzen befinden sich im Topf und können somit im gesamten Jahr angepflanzt werden. Nach entsprechender Bodenvorbereitung müssen Sie die Erde beim einpflanzen gut an den Wurzelballen andrücken und danach die Erde gleichbleibend feucht halten. Bis Oktober darf die Erde nicht austrocknen. Zur Bodenverbesserung können Sie auch gerne einen Bodenaktivator mit ins Pflanzloch geben und diesen mit der vorhanden Erde mischen.


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